Forstbetriebsgemeinschaft - FBG Kleines Wiesental

Blick Hohe Möhr nach Schopfheim

Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental w. V.

     Aktuelles und Termine     

 

25.10.2017:  Infoveranstaltung für Waldbesitzer in Niedertegernau am 13.11.2017

Die FBG Kleines Wiesental führt für Waldbesitzer im Kleinen Wiesental eine Informationsveranstaltung zum Holzmarkt durch. Thomas Unke, Leiter der Forstzentrale Lörrach, berichtet über den aktuellen Stand der Diskussion im Landkreis zum Thema "Zukünftige Forstorganisation im Landkreis Lörrach".

Termin:  Montag, 13.11.2017, 19.00 Uhr

Ort:        Gasthof "Rothenburg" Niedertegernau

 

04.10.2017 Lehrfahrt für Waldbesitzer in die Schweiz am 8. November 2017

Die diesjährige Bus-Lehrfahrt der FBG Kleines Wiesental für Waldbesitzer führt in die Schweiz. Wir besichtigen ein Sägewerk in der Nähe von Bern, das aus hochwertigem Starkholz unter anderem Fensterkanteln herstellt. Danach geht es zur Burgergemeinde Pieterlen, deren Revierförster uns nach einem Imbiss ihren Wald vorführt. Außerdem ist die Burgergemeinde für die Wasserversorgung, Bergwaldschutz, den Betrieb eines Heizwerkes (Hackschnitzel) und vieles mehr verantwortlich.

 

Los geht es am Bahnhof Schopfheim um 7 Uhr, die Rückkehr ist für etwa 18.30 Uhr geplant. Der Kostenbeitrag beträgt 30 Euro. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Anmeldungen ab sofort unter 07621/410-4366,

spätester Anmeldetermin  (verlängert!): 03.11.17.

Bankverbindung:

VR-Bank Schopfheim - Maulburg

IBAN DE90 6839 1500 0078 2250 17

(Einzahlung auf das Konto bitte erst nach tel. Rücksprache, ob noch Plätze frei sind!).

Barzahlung zu den üblichen Geschäftszeiten ist ebenfalls möglich.

 

 

 

04.10.2017 Infoveranstaltung für Waldbesitzer in Eichsel am 25.10.2017

Die FBG Kleines Wiesental führt für Waldbesitzer am Dinkelberg eine Informationsveranstaltung zum Holzmarkt durch. Außerdem stellt sich der neue Leiter des Forstbezirks Kandern-Schopfheim den Waldbesitzern vor und referiert über den Anbau von Douglasie. Angefragt ist Thomas Unke, Leiter des Kreis-Forstamtes, für einen Bericht über den aktuellen Stand der Diskussion im Landkreis zum Thema "Zukünftige Forstorganisation im Landkreis Lörrach".

Termin:  Mittwoch, 25.10.2017, 19.30 Uhr

Ort:        Landgasthof Maien, Eichsel, Maienplatz 2

 

 

 

27.09.2017 "Wald-TÜV" mit Bravour bestanden

PEFC überprüfte die Einhaltung der Kriterien bei der FBG Kleines Wiesental

Ob Möbel oder Bauholz, ob Druckerpapier oder Spanplatten: viele Holzprodukte tragen heutzutage ein Logo der Organisation PEFC, das die Herkunft des Rohstoffes Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung belegt.

Beeindruckt vom guten Zustand des Waldes und der fachgerechten Waldbewirtschaftung zeigte sich der vom TÜV Süd beauftragte PEFC-Sachverständige Alfred Raunecker. Bei einer dreitägigen Überprüfung kontrollierte er vom 20.-22. September bei über 30 zufällig aus den über 1.800 ausgewählten Waldbesitzern die Einhaltung von mehr als 50 Kriterien, die für eine Zertifizierung erforderlich sind. In den sieben Revieren der Forstbezirke Kandern-Schopfheim und Todtnau, für die die FBG Kleines Wiesental den Holzverkauf durchführt, wurden Privat- und Kommunalwälder besichtigt. Die FBG-Mitglieder sind seit dem Jahr 2000 gruppenzertifiziert. Die zertifizierte Waldfläche beträgt über 9.400 Hektar. Nun wurde die Einhaltung der Standards nachhaltiger Waldbewirtschaftung erstmals überprüft. Die Prüfkriterien sollen die Nachhaltigkeit der Waldfunktionen hinsichtlich der ökologischen, ökonomischen und sozialen Funktionen des Waldes sicherstellen. Außerdem werden auch begleitende Faktoren wie die Arbeitssicherheit geprüft. So wurden beispielsweise im Stadtwald Rheinfelden angetroffene kommunale Waldarbeiter nach dem nächsten Rettungspunkt befragt, den diese sofort benennen konnten.

Auch in waldbaulicher Hinsicht gab es keine Beanstandungen. Lokal gibt es Verbesserungspotenzial wegen zu hohen Wildverbisses. Und einzelne private Waldbesitzer sollten den Vorschlag, doch ruhig einmal zu durchforsten, um die Stabilität der Wälder nicht zu gefährden, beherzigen. Dem schließt sich die FBG natürlich an!

Alfred Raunecker zeigte sich bei der Besichtigung der Waldbestände vom Dinkelberg über Maulburg und das Kleine Wiesental bis nach Gersbach erfreut und hob deren Zustand positiv gegenüber manch anderer Forstbetriebsgemeinschaft hervor. Dies betrifft beispielsweise die Einhaltung der dauerhaften Rückegassen in korrektem Abstand, die eine flächige Befahrung vermeiden sollen. Auch finden sich überall Totholzanteile, die eine wichtige ökologische Funktion haben. Dass auch die Baumfällungen sowohl durch Unternehmer als auch private Waldbesitzer fachgerecht erfolgten, ließ sich an Hand der Ausformung der verbliebenen Wurzelstöcke erkennen.

PEFC-Sachverständiger Alfred Raunecker, Revierleiter Joachim Trautwein, FBG-Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig und Waldbesitzer Fritz Matt beim Waldbegang

 

Wie breit die Überprüfung verschiedener Sachgebiete reichte, zeigt auch die Nachfrage nach der Formulierung der Bedingungen für den Brennholz-Verkauf: diese müssen beispielsweise auf den erforderlichen Motorsägen-"Führerschein" und biologisch abbaubares Kettenöl hinweisen. Mit der erfolgreichen Überprüfung der Standards ist auch der weitere Holzabsatz gesichert, denn Holz ohne das PEFC-Logo ist praktisch nicht zu vermarkten.

FBG-Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig sieht mit der bestandenen Überprüfung die fachliche Kompetenz der Waldbesitzer und Förster bestätigt, die sich wie ihre Vorgänger über Jahrzehnte und Jahrhunderte verantwortungsvoll um den Wald kümmern. Das laufende Kartellverfahren zur Holzvermarktung sollte an diesem funktionierenden Zusammenspiel nichts ändern.

 

Hintergrund: PEFC ist ein unabhängiges Zertifizierungssystem, das auf die Umweltkonferenz von Rio zurückgeht und von 37 paneuropäischen Nationen Ende der Neunziger Jahre beschlossen wurde. PEFC Deutschland wurde 1999 gegründet. Mit dem von PEFC vergebenen Logo wird bestätigt, dass Holz und Holzprodukte aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. In Deutschland sind mit etwa 7,3 Mio. Hektar etwa zwei Drittel der Waldfläche zertifiziert.

 

 

16.08.2017 PEFC-Audit bei der FBG Kleines Wiesental

Die Mitglieder der FBG Kleines Wiesental sind "PEFC-gruppenzertifiziert". Das bedeutet, dass sie bereits über Ihre (kostenfreie) Mitgliedschaft bei der FBG ein Zertifikat für Ihr Holz bekommen, dass es aus "zertifizierter nachhaltiger Waldbewirtschaftung nach dem deutschen PEFC-System" stammt, und dies bereits seit dem Jahr 2000.

 

Unser forstlicher Zusammenschluss hat sich per Selbstverpflichtungserklärung verpflichtet, dass die Mitglieder ihre Waldbewirtschaftung nach den Standards von PEFC Deutschland e. V. durchführen. (PEFC bedeutet "Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes", deutsch: Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung).

 

Holz ohne das PEFC- (oder das strengere FSC-) Logo ist heutzutage praktisch unverkäuflich. Wir müssen unseren Kunden jährlich den Nachweis bringen, dass wir das Zertifikat führen dürfen, was diese wiederum bei der Weiterverarbeitung des Holzes nachweisen müssen.

 

Wie andere Forstbetriebsgemeinschaften in der Umgebung sind wir nun in diesem Jahr - nach 17 Jahren - an der Reihe, auditiert (begutachtet) zu werden. Dazu hat der von PEFC Deutschland beauftragte Gutachter (Auditor) per Zufallsstichprobe 30 von unseren über 1.800 privaten und kommunalen Mitgliedern ausgewählt. Die betroffenen Waldbesitzer wurden von uns schriftlich informiert. Ihnen entstehen natürlich keine Kosten, da die FBG bereits die Gruppengebühr zahlt.

 

Je nach zeitlicher Verfügbarkeit wird der Gutachter zusammen mit dem Revierleiter und dem FBG-Geschäftsführer vom 20.-22.09.2017 einzelne Flurstücke anschauen. Eine Teilnahme des Waldbesitzers bei der kurzen Begehung ist nicht vorgeschrieben. Letztlich geht es darum, ob der Waldzustand per Augenschein eine pflegliche, nachhaltige Waldbewirtschaftung erkennen lässt. Davon gehen wir bei unseren Mitgliedern natürlich immer aus, da sie die Verantwortung für ihren Wald ernst nehmen und diesen meist schon seit Generationen in Familienbesitz haben!

 

31.07.2017 Urlaubsinfo der FBG

Urlaubsbedingt ist die Geschäftsstelle der FBG vom 06. bis 09. September 2017 nicht besetzt.

 

06.07.2017 Waldrallye des Landkreises für Grundschüler - FBG unterstützte

Der Landkreis Lörrach führte zum vierten Mal in Folge eine Waldrallye für Grundschüler durch. Diesmal fand sie im Röttler Wald statt. An zwölf Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassen, die sich erfolgreich angemeldet hatten, sowohl ihr Wissen über den Wald als auch ihre Geschicklichkeit testen. Etwa 160 Kinder und zahlreiche Begleiter/innen nahmen teil.

 

Bei großer Hitze kam an den Stationen des Parcours Spannung auf, denn es galt, Punkte einzuheimsen. Die FBG Kleines Wiesental hatte die Betreuung der Station "Zapfen-Zielwerfen" übernommen. Es war gar nicht so einfach, unter Zeitdruck Fichtenzapfen in die drei bereit gestellten Körbe zu werfen. Bei unterschiedlichen Wurftechniken gab es deutlich unterschiedliche Ergebnisse...

 

Auch wenn nicht jeder Wurf zu einem Treffer wurde, so machte die Station doch sichtlich allen Spaß.

 

Trotz der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit konnte FBG-Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig den Kindern noch die Unterschiede zwischen den Zapfen von Fichte, Tanne, Lärche und Douglasie zeigen. Auch diese Waldrallye war als voller Erfolg zu werten, denn neben allem Spaß haben die Schülerinnen und Schüler viel über die Funktionen des Waldes gelernt und der Tag wird ihnen sicher lange in Erinnerung bleiben.

 

 

 

Vertreterversammlung am 18.05.2017

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt ihre diesjährige Vertreterversammlung, die sieben kommunale und über 1.700 private Mitglieder repräsentiert, am 18.05. in Eichsel ab. 

Ernst Niefenthaler eröffnete als Vorsitzender der Vertreterversammlung mit einer Gedenkminute für den im September verstorbenen ehemaligen Forstamtsleiter in Schopfheim, Werner Strittmatter, der einer der Initiatoren der Gründung der FBG 1972 war. 

Der Vorstandsvorsitzende Rainer Strittmatter berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr.  

Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig stellte den anwesenden Vertretern der sieben Städte und Gemeinden sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und vom Dinkelberg die Bilanz 2016 vor. Im vergangenen Jahr wurden durch die FBG Kleines Wiesental etwa 50.000 Festmeter (Fm) Holz angekauft und damit rund 5.000 Fm weniger als im Vorjahr als im Vorjahr. Der Hauptfaktor ist der Einschlagsstopp im Privatwald Gersbach, der derzeit wegen der Flurneuordnung ruht. Außerdem kamen aus dem Kommunalwald etwa 2.500 Fm Holz weniger als im Vorjahr. Der Anteil an Stammholz beträgt stabil rund 70 %. Jeweils die Hälfte der Holzmenge kam aus dem Privat- und dem Kommunalwald, was auch der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht.

Hinsichtlich der Vermarktung von Nadelstammholz war 2016 zu Jahresbeginn durch zähe Preisverhandlungen geprägt, so dass erst zum Ende des ersten Quartals die Ankaufpreise festgelegt werden konnten. Im Lauf des Jahres verbesserte sich die Marktsituation, da das befürchtete Käferholz nicht in nennenswertem Umfang auftrat.

Laubstammholz erzielte ähnliche Preise wie im Vorjahr. Einzelne bessere Stämme konnten bei einer Versteigerung sehr gute Preise erzielen. Das Eschentriebsterben führt deutschlandweit zu einem hohen Holzaufkommen dieser Baumart. Dennoch blieben die Preise stabil, da der Export gut lief. Zur Jahresmitte gab es allerdings Probleme bei der Logistik, weil die Containerpreise nach der Firmenpleite eines Großkonzerns sehr stark anstiegen. 

Die Umsatzerlöse betrugen rund 3 Mio. Euro. Es konnte ein Überschuss von etwa 26.000 Euro erwirtschaftet werden. Dieser relativ geringe Wert zeigt, dass die Ankaufpreise bereits sehr nahe am Marktpreis lagen. Daher kann auf eine Nachzahlung auf geliefertes Stammholz für 2016 verzichtet werden. Die Vertreterversammlung entschied, dass vom Überschuss etwa 18.000 Euro als freiwillige Leistung der Waldbesitzer für die Weginstandhaltung zur Verfügung gestellt werden.  

Die Vertreterversammlung genehmigte die Bilanz und entlastete Vorstand und Geschäftsführer.

 Bei den anschließenden Neuwahlen wurden die Funktionsträger Ernst Niefenthaler (Vorsitzender der Vertreterversammlung), Rainer Strittmatter (Vorsitzender des Vorstands), Jürgen Multner (stellv. Vorsitzender des Vorstands) und Dr. Michael Meyer-Heisig (Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands) für vier Jahre wiedergewählt. Neu gewählt wurde Martin Bühler als stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung.

 

18.04.2017 Vertreterversammlung am 18.05.2017

Die diesjährige Vertreterversammlung der FBG Kleines Wiesental findet am 18.05.2017 in Eichsel statt. Die Vertreter der Privat- und Kommunalwaldbesitzer erhalten in Kürze ihre Einladungen.

 

18.04.2017 Neues Fahrzeug der FBG

Der Eine oder die Andere haben ihn vielleicht schon im Wald gesehen: nachdem der FBG-Lada Niva in die Jahre gekommen war und sich die Reparaturen häuften, hat der Vorstand beschlossen, ein neues (gebrauchtes) Fahrzeug anzuschaffen. Die Wahl fiel auf einen sehr gut erhaltenen dreieinhalb-jährigen Skoda Yeti. Den gleichen Typ fahren auch einige Revierleiter der Landesforsten im Landkreis Lörrach. Der Lada ist übrigens nicht auf dem Schrottplatz gelandet, sondern dient jetzt einem Jäger in Moldawien (!) für seine Revierfahrten. Die Überführung erfolgte über 2.000 Km auf Achse (!).

 

Hinweis: Die Geschäftsstelle der FBG ist am Rosenmontag, dem 27.02., nicht besetzt.

 

25.01.2017

Broschüre "aktiv für den Wald - Bildungsangebot 2017" eingetroffen - TEILNAHME an den Kursen empfohlen

Die Broschüre listet Kurse für Waldbesitzer, Forstunternehmen, Naturschutz, Jägerschaft und Brennholzkunden auf.

 

Es gibt die Bereiche

  • Walderneuerung und Bestandespflege (z. B. Durchforstung, Forstpflanzen, Pflege von Jungbeständen...)

  • Waldarbeit und Forsttechnik (Motorsägen-Lehrgänge, Holzernte, Holz in Spannung...)

  • Waldökologie, Forstschutz, Jagd (Borkenkäfer-Bekämpfung, Artenschutz...)

  • Arbeitssicherheit und Recht (sichere Arbeitstechniken, Bau von jagdl. Einrichtungen...)

  • Betriebswirtschaft und Marketing (Produktion von Energieholz, Weihnachtsbäumen...)

Die Broschüre gibt detailliert Auskunft über das breite Spektrum der vom Forstlichen Bildungszentrum Karlsruhe angebotenen Kurse. Diese finden nicht nur in Karlsruhe, sondern auch teilweise in Südbaden (z. B. St. Peter) statt. Wir empfehlen den Waldbesitzern, diese günstige Gelegenheit zur Weiterbildung zu nutzen. So können sie nicht nur ihren Wald nach praxiserprobten Verfahren pflegen, sondern sie tun beispielsweise auch etwas für die Arbeitssicherheit.

 

Bei den Motorsägenkursen beträgt die Teilnahmegebühr 90 €/Tag. Die SVLVG gewährt ihren Mitgliedern einen Zuschuss von 30 € je Lehrgang. Die Vergünstigungen für Waldbesitzer unter 200 ha sowie Feuerwehr und THW entfallen künftig, wie das FBZ informiert.

 

Das Heft incl. der Anmeldeformulare ist kostenlos im Forstamtsgebäude (Karlstraße 11 in Schopfheim) zu den Bürozeiten bei der FBG-Geschäftsstelle oder im Büro des Forstbezirks (Erdgeschoss) erhältlich.

 

Informationen und auch Anmeldung gibt es ebenfalls unter www.forstbw.de, Rubrik "Produkte und Dienstleistungen", Unterrubrik "Forstliche Aus- und Fortbildung"

 

25.01.2017

Mitarbeiterin Alexandra Mahr verabschiedet und Bettina Kühn willkommen geheißen

Bei einer kleinen Feier mit Vorstand, Revierleitern und Forstkollegen aus dem Forstbezirk wurde die langjährige Mitarbeiterin der FBG, Frau Alexandra Mahr, verabschiedet. Sie war fast zehn Jahre lang als Nachfolgerin des Ehepaars Zettler im Büro der Geschäftsstelle tätig und hat effektiv Hunderttausende Festmeter Holzan- und verkauf abgewickelt, ungezählte Holzlisten aus dem Endlosdrucker "verrupft", Unternehmer abgerechnet und viele weitere Aufgaben engagiert erledigt. Nun hat sie ein neues Betätigungsfeld in der Forstdirektion Freiburg. Wir wünschen ihr dazu alles Gute und bedanken uns für die langjährige gute Arbeit!

 

Gleichzeitig wurde Bettina Kühn, ihre Nachfolgerin, willkommen geheißen. Sie hat bereits einige Zeit mit Frau Mahr zusammen gearbeitet und sich gut in die besonderen Abläufe der FBG-Geschäftsstelle eingefuchst. Wir sind froh, mit ihr eine erfahrene Büro-Allroundkraft gefunden zu haben und wünschen ihr einen guten Start. Sollte es zu Beginn ein Problem oder Fragen zur Abrechnung geben, bitten wir die Waldbesitzer, sich direkt bei der FBG zu melden, um die Dinge zu klären.

 

 

25.10.2016

Nachzahlungen auf Stammholz 2015 ausgezahlt

Gemäß des Beschlusses der Vertreterversammlung vom 06.06.2016 wurden für Stammholz-Lieferungen der Waldbesitzer je 2,35 € netto/Fm für das Jahr 2015 ausbezahlt. Außerdem wurden dem Beschluss gemäß je Festmeter bereit gestellten Holzes (alle Sortimente) 0,65 € freiwilliger Beitrag der Waldbesitzer zur Wegeunterhaltung eingestellt, die gemarkungsscharf und getrennt nach Privat- bzw. Kommunalwaldfläche verwaltet und durch die Revierleiter abgerufen werden.

25.10.2016

Neue Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle

Frau Bettina Kühn wird als neue Bürokraft und Assistenz des Geschäftsführers ihre Arbeit zum 1. November 2016 aufnehmen. Alexandra Mahr, die fast zehn Jahre lang diese Position professionell und engagiert ausfüllte, wird sie voraussichtlich bis Januar 2017 einarbeiten. Der Vorstand bedauert den Weggang von Frau Mahr zur Forstdirektion Freiburg, wünscht ihr aber natürlich alles Gute bei den neuen Aufgaben. Gleichzeitig zeigt er sich sehr zufrieden, dass mit Frau Kühn eine erfahrene Kraft aus dem kaufmännischen bereich gewonnen wurde, der ebenfalls ein guter Start und ein erfolgreiches Arbeiten bei der FBG gewünscht wird.

 

17.10.2016

Infoabende der FBG zum aktuellen Holzmarkt

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental informiert die Waldbesitzer bei drei Infoabend über den aktuellen Holzmarkt. Verbunden mit einem Rückblick über die bisherige Entwicklung in diesem Jahr gibt es einen Ausblick auf die neue Einschlagssaison und das kommende Jahr.

Eine lebhafte Nachfrage nach Frischholz zeigt, dass Spekulationen über riesige Mengen an Käferholz verfrüht waren. Die FBG ruft ihre Mitglieder daher zur Bereitstellung von Nadelstammholz auf. Weitere Themen werden die Holzaushaltung und der Stand des Kartellverfahrens sein.

Die Infoveranstaltungen finden statt:

  • am Donnerstag, dem 27.10., um 20 Uhr im Gemeindehaus Bürchau. Für Bewirtung ist gesorgt.

  • am Montag, dem 07.11.16, um 19.30 Uhr im Gasthof "Maien" in Eichsel

  • am Freitag, dem 18.11.16, um 19 Uhr im Gasthof "Pflug" in Gersbach im Rahmen einer Infoveranstaltuing der PBG Gersbach

 

 

 

 

22.09.2016

Werner Strittmatter †

Nachdem die FBG im Januar 2016 bereits von Alfred Fridlin Abschied genommen hatte, ist nun ein weiteres Gründungsmitglied unserer FBG verstorben:

Mit tiefem Bedauern nehmen wir Abschied von FDir.i.R. Werner Strittmatter, der im 92. Lebensjahr in Endingen verstorben ist.

Werner Strittmatter leitete von 1964 bis 1978 das staatliche Forstamt Schopfheim. Neben einer vermehrt wirtschaftlichen Ausrichtung des Waldbaus lag ihm die Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten im Kleinprivatwald am Herzen. Nach dem Ausbau der Waldwegerschließung in allen Waldbesitzarten widmete er sich mit Erfolg der gemeinsamen Vermarktung des Holzes und schuf die erfolgreichen organisatorischen Voraussetzungen hierfür.

Im Jahr 1972 erfolgte auf sein Betreiben hin die Gründung der Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental w.V. . Das von ihm als erstem Geschäftsführer entwickelte Geschäftsmodell ist bis heute vorbildlich und hat wesentlich zum Erfolg dieses forstwirtschaftlichen Zusammenschlusses beigetragen, ja es ist geradezu ein Vorbild für die anstehenden tiefgreifenden Veränderungen, denen sich die Forstwirtschaft derzeit stellen muss.

Die Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental wird Werner Strittmatter in dankbarer Erinnerung behalten. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.

 

 

18.08.2018

Stellenausschreibung

 

Die FBG Kleines Wiesental wird wegen des anstehenden Ortswechsels der derzeitigen Stelleninhaberin die Assistenz des Geschäftsführers neu besetzen. Dazu wird zum 1.10. oder 1.11.2016 die Stelle einer kaufmännischen Büro-Allroundkraft (m/w) in Vollzeit ausgeschrieben.

Gesucht wird eine ausgebildete, erfahrene Bürokraft, die insbesondere Rechnungswesen und Buchhaltung beherrscht. Selbstständiges, korrektes Arbeiten auch bei saisonalen Spitzen ist Voraussetzung. Eine intensive Einarbeitung durch die derzeitige Stelleinhaberin ist gewährleistet.

Bewerbungsschluss ist der 19. September 2016. Bewerbungen bitte ausschließlich per Brief (keine Email-Bewerbung) an die FBG Kleines Wiesental, Karlstr. 11, 79650 Schopfheim.

Auskünfte erteilt auch Frau Mahr von Mi - Fr von 9 - 12 Uhr unter 07621/410-4364.

 

Wenn Sie mehr über die ausgeschriebene Stelle wissen möchten, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

 

Stellenausschreibung Kaufmännische Büro-Allroundkraft (m/w)

 

 

12.08.2016

Kartellverfahren: nächster Verhandlungstermin 14. Dezember 2016

Das OLG Düsseldorf hat den nächsten Verhandlungstermin im Kartellverfahren zum gemeinsamen Holzverkauf und forstlichem Dienstleistungsangebot der Staatsforst-verwaltung für Kommunal- und Privatwald auf den 14. Dezember festgesetzt. Daraus schließen Beobachter, dass das Urteil wohl erst 2017 verkündet werden wird.

Der Holzverkauf über unsere FBG (die ja ausdrücklich kartellrechtskonform ist) läuft wie gewohnt weiter.

Der Landkreis wird nach Vorliegen des Urteils eine Arbeitsgruppe zur zukünftigen Forstorganisation im Landkreis einrichten. Zur Teilnahme an dieser Arbeitsgruppe sind auch die drei Forstbetriebsgemeinschaften Todtnau, Dreiländereck und Kleines Wiesental eingeladen. Dies bietet eine gute Gelegenheit, die Interessen unserer Waldbesitzer in den zukünftigen Strukturen angemessen einzubringen.

 

Abwesenheitshinweis

An folgenden Tagen (jeweils Mo/Di) ist die Geschäftsstelle urlaubsbedingt nicht besetzt:

 

22./23.08.2016

29./30.08.2016

05./06.09.2016

 

 

 

 

14.07.2016

Informationen zur Holzbereitstellung (s. auch: "Der aktuelle Holzmarkt")

 

Die meisten der Sägewerke, die Holz aus dem Bereich der Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental beziehen, haben im August ihre Betriebsferien. Die FBG empfiehlt daher ihren Mitgliedern, im August möglichst kein Nadelstammholz bereit zu stellen. Ansonsten könnte es zu lagerungsbedingter Wertminderung (Verblauung; Insektenbefall) kommen. Ab September sind die Werke wieder aufnahmefähig. Die bisher bekannt gewordenen Vertragsabschlüsse großer Unternehmen lassen den Schluss zu, dass die Preise aus dem ersten Halbjahr ohne größere Änderungen fortgeschrieben werden. Dies gilt umso mehr, als es bisher zu keinem nennenswerten Anfall von Käferholz gekommen ist. Daher besteht keine Notwendigkeit, jetzt schnell noch Holz zu machen, zumal die neuen Preise rückwirkend ab Anfang Juli gelten. Waldbesitzer sollten geplante Hiebe vorab mit dem Revierleiter absprechen, um die optimale Holzbereitstellung zu gewährleisten.

 

Diejenigen Waldbesitzer, die Eschen planmäßig oder auf Grund des Eschentriebsterbens nutzen wollen, sollten dieses Holz frühzeitig (ab September) bereit stellen. Sobald der Saft aus dem Holz ist und der Belaubungszustand (Arbeitssicherheit) es erlaubt, kann Eschenstammholz bereit gestellt werden. In der Regel geht dieses Holz in den Export. Daher sollten die Containerlängen (11,5 m + 30 cm Zumaß) nicht überschritten werden. Da es wegen des Eschentriebsterbens wieder bundesweit ein großes Angebot an  Stammholz geben wird, sollte auf eine ansprechende Präsentation der Holzpolter geachtet werden: Geradschaftigkeit ist ein wichtiges Merkmal. Detaillierte Hinweise zur Holzaushaltung und -bereitstellung gibt es beim Revierförster und der FBG-Geschäftsstelle (07621/410-4364).

 

 

27.06.2016

Preise von der Königin - 850 Jahr-Feier in Gersbach

Die FBG Kleines Wiesental war bei der 850-Jahr-Feier in Gersbach am 26. Juni mit einem Infostand vertreten. Mit zahlreichen Besuchern (darunter vielen Waldbesitzern)  kam man ins Gespräch über Holzvermarktung, Kartellverfahren und andere Themen.

Ein Anziehungspunkt war das Pellets-Schätzspiel. Eine große Glasvase enthielt Pellets, deren Anzahl geschätzt werden sollte. Durch Überlegen, Raten, Herumrechnen kamen Zahlen heraus, die zwischen 500 und über 12 Millionen lagen. Tatsächlich waren es

 27.933

Für die Rechenkünstler: In der Vase waren 8.896 g. Damit entspricht 1 g etwa 3,14 Pellets.  Die Stichprobe mit 5.000 Stück ergab ein Durchschnittsgewicht von 0,318 g je Pellet.

Über 150 Besucher von Jung bis Alt nahmen teil. Den Siegern wurden durch die vorige Waldkönigin Doris Gerlach, die ihre auf Reisen befindliche Nachfolgerin würdig vertrat, die Preise in Form von Einkaufsgutscheinen für Schopfheimer Geschäfte überreicht.

Gewonnen haben

mit 28.050    Hartmut Deiß (Zell)

mit 28.100    Roswitha Wangler (Wehr)

mit 27.615    Carina Karle (Wembach)

mit 26.000    Constantin Gutmann (Gersbach)

mit 30.000    Alfred Wetzel (Fröhnd)

mit 30.000    Ewald Deiß (Gersbach)

mit 30.100    Heidi Klemm (Gersbach)

mit 25.533    Barbara Ühlin (Gersbach)

mit 25.000    Mirko Klemm (Gersbach)

Den Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

Auch die Ausstellung des Sägewerks Dold, eines größeren Kunden de FBG, fand Anklang: die Exponate zeigten in Form von großen gefüllten Plexiglaskästen, wie viel Sägemehl, Rinde, Hackschnitzel, Pellets und natürlich Schnittholz aus einem Festmeter Rundholz gewonnen werden können. Insbesondere der große Kasten mit dem Sägemehl beeindruckte die Besucher. Es war vielen Besuchern nicht bewusst, dass nur etwa 60 % Schnittholz aus einem Festmeter (Kubikmeter) Holz gewonnen werden können.

Pellets schätzen - keine leichte Aufgabe!

 

Im Gespräch mit der Waldkönigin 2013-2015, Doris Gerlach

 

Der Moderator Hansi Vogt befragt die Waldkönigin (2013-2015)

 

 

16.06.2016

Vertreterversammlung tagte in Wies

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt ihre diesjährige Vertreterversammlung, die sieben kommunale und über 1.700 private Mitglieder repräsentiert, am 6. Juni in Wies ab.

Ernst Niefenthaler eröffnete als Vorsitzender der Vertreterversammlung mit einer Gedenkminute für den im Januar verstorbenen Alfred Friedlin aus Sallneck, der als Gründungsmitglied der FBG über 20 Jahre im Aufsichtsrat, später der Vertreterversammlung aktiv war. 

Der Vorstandsvorsitzende Rainer Strittmatter berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr, bei dem insbesondere die Beratungen über mögliche Auswirkungen des laufenden Kartellverfahrens zur Nadelholzvermarktung eine Rolle spielten.  

Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig stellte den anwesenden Vertretern der sieben Städte und Gemeinden sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und vom Dinkelberg die vorläufige Bilanz 2015 vor. Die endgültige Bilanz kann erst vorgelegt werden, wenn der Bescheid des Regierungspräsidiums Freiburg zum Antrag auf die Holzmobilisierungsprämie 2015 vorliegt, der bereits durch die Untere Forstbehörde positiv geprüft wurde. 

Im vergangenen Jahr wurden durch die FBG Kleines Wiesental etwa 56.000 Festmeter (Fm) Holz angekauft und damit rund 1.000 Fm mehr als im Vorjahr. Der Anteil an Stammholz beträgt stabil rund 70 %. Jeweils die Hälfte der Holzmenge kam aus dem Privat- und dem Kommunalwald, was auch der Flächenverteilung der Mitgliedsbetriebe entspricht. In den Jahren vorher hatte der Kommunalwald eher höhere Anteile zum Holzaufkommen beigetragen. Den sieben Revierleitern und der Forstverwaltung wurde für die gute Zusammenarbeit gedankt. 

Hinsichtlich der Vermarktung von Nadelstammholz war 2015 ein wechselhaftes Jahr. Noch zu Jahresbeginn konnte die Nachfrage teilweise nicht bedient werden. Durch Schneebruch (im Bereich der FBG ca. 4.500 Fm), den Sturm Niklas in Bayern (über 2 Mio. Festmeter) sowie den Tornado im Südschwarzwald gerieten die Sägewerke in der Region durch günstiges Schnittholz aus Bayern und Österreich unter Druck. Außerdem wurden größere Mengen Käferholz erwartet. Dadurch gerieten der Absatz und die Holzabfuhr ausgangs des Sommers ins Stocken. Die Preise gaben ab der Jahresmitte 2015 um etwa 5 €/Festmeter nach. 

Laubstammholz erzielte ähnliche Preise wie im Vorjahr. Einzelne bessere Stämme konnten über Versteigerungen in Nachbar-Forstbezirken abgesetzt werden. Auf eine eigene Eichen-Buntlaubholz-Submission wurde wegen der geringen Menge geeigneten Holzes 2015 verzichtet. Trotz des deutschlandweit wegen des Eschen-Triebsterbens stark gestiegenen Aufkommens an Eschen-Stammholz bleiben die Preise auch für diese Baumart stabil, da der Exporthandel die Mengen aufnehmen konnte. 

Die Umsatzerlöse betrugen rund 3,8 Mio. Euro. Es konnte wie im Vorjahr ein Überschuss von über 175.000 Euro erwirtschaftet werden. Die Vertreterversammlung entschied, dass aus diesem eine Nachzahlung von 2,35 €/Fm auf das 2015 an die FBG gelieferte Stammholz erfolgt. Etwa 37.000 Euro werden als freiwillige Leistung der Waldbesitzer für die Weginstandhaltung zur Verfügung gestellt. Ein allfälliger höherer Überschuss geht in die Rücklage. 

Die Vertreterversammlung genehmigte die Bilanz und entlastete Vorstand und Geschäftsführer. 

Hinsichtlich des laufenden Kartellrechtsverfahrens zum Holzmarkt wies Geschäftsführer Meyer-Heisig darauf hin, dass sich alle Beteiligten auf Änderungen im Bereich der Holzvermarktung einstellen müssen. Die FBG Kleines Wiesental sei aber gut aufgestellt und trage sich seit Jahrzehnten selbst. Hinsichtlich der Präsentation am Holzmarkt sei aber klar, dass größere Einheiten mehr Gewicht bei Absatz- und Preisverhandlungen spielten. Dies zeigte sich bereits im ersten Quartal 2016, da die Halbjahrespreise mit den großen Abnehmern erst Ende März vereinbart werden konnten und es dadurch zu ungewohnten Verzögerungen beim Ankauf und den Gutschriften kam. Eine noch engere Zusammenarbeit der Vermarktungsorganisationen im Landkreis sei daher sinnvoll.

Noch sind die Rahmenbedingungen für den Holzverkauf aus dem Nicht-Staatswald nach dem für den Herbst erwarteten Urteil des OLG Düsseldorf nicht klar. Die Vertreter der privaten und kommunalen Waldbesitzer unterstrichen jedoch, dass das bewährte Prinzip der gemeinsamen Holzvermarktung erhalten bleiben solle. Auch das Revierleitersystem habe sich bewährt. Die FBG erwartet, im Interesse der zahlreichen Waldbesitzer in die Verhandlungen über die Zukunft der Holzvermarktung im Landkreis eng eingebunden zu werden. Dies hatte Landrätin Dammann im vergangenen Jahr bereits zugesichert.

 

 

04.03.2016

Käferholz-Gefahr reduzieren!

Jeder Waldbesitzer kann mithelfen, die von Vielen erwartete (von manchen erhoffte) Käfergefahr im Wald zu reduzieren. Die Forstliche Versuchsanstalt hat folgende Waldschutz-Information veröffentlicht

 

PDF\FVA_Waldschutz-Info _1-2016.pdf (klicken Sie bitte auf den Link, um eine PDF-Datei zu öffnen.)

 

Zusammengefasst die wichtigsten Aussagen:

  • im Zusammenspiel aus vorhandenem bruttauglichem Material sowie Hitze und Trockenheit in 2015 kann sich eine Borkenkäfer-Massenvermehrung an Fichte entwickeln.

  • Die Bedingungen dafür liegen derzeit vor.

  • In einigen Landesteilen zeigen aufgrund trocken-warmer Vorjahreswitterung neben der Fichte auch Kiefer und Tanne deutliche Schadsymptome.

  • Stichproben der FVA-Waldschutz zeigen derzeit nahezu nur vitale Jungkäfer.

  • Die „eingewinterten“ hohen Populationszahlen haben keine nennenswerten Verluste erlitten.

  • Es besteht eine erhöhte Kupferstechergefahr!

  • Die Holz-Aufarbeitung bis zum Beginn des Frühjahrs entscheidet mit dem Witterungsverlauf über die weitere Entwicklung.

  • Einschlägige Maßnahmen der Vorbeugung und des Borkenkäfer-Managements stellen jetzt die Weichen!

  • Das Problem löst sich nicht von selbst.

Bei Fragen zum Forstschutz kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Revierleiter.

 

29.02.2016

Brennholzversteigerung in Maulburg

Am 05.März 2016 findet die traditionelle Brennholzversteigerung im Maulburger Wald statt. Bürgermeister Jürgen Multner und Revierleiter Sven-Hendrik Wünsch versteigern über 520 Festmeter Holz. Zum Angebot kommen:

  • 76 Lose Brennholz lang (Anschlagpreis je Fm: Buche 50 €, gemischtes Holz:
    46 € brutto)

  • 13 Lose Brennschichtholz als Doppel-Ster (Anschlagpreis 55 € je Ster)

  • 4 Lose Schlagraum (Anschlagpreis 10 € je Ster).

 

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Rathaus Maulburg. Es geht dann zunächst zur Buchhalde, anschließend zur Holzmacherhütte, wo ebenfalls Lose angeboten werden. Dort erwartet die Teilnehmer nach der Versteigerung die bekannt gute Bewirtung durch den Kaninchenzüchterverein.

 

20.01.2016

Alfred Friedlin †

Am 19. Januar 2016 verstarb Alfred Friedlin aus Sallneck im Alter von 89 Jahren. Alfred Friedlin war langjährig bei der FBG Kleines Wiesental und der WBV Sallneck aktiv. Von der Gründung der FBG 1972 bis 1993 war er Stellvertreter bzw. Vorsitzender des Aufsichtsrates, später der Vertreterversammlung.

Er war stets ein Verfechter der gemeinsamen Interessen von Privat- und Kommunalwald. Erst dieses gemeinsame Handeln macht die Stärke einer breit aufgestellten Forstbetriebsgemeinschaft aus. Diese vorbildhafte Auffassung ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich.

Vorstand, Vertreterversammlung und Geschäftsstelle wünschen den Angehörigen Trost und Zuspruch.

Die FBG Kleines Wiesental wird Alfred Friedlin als einem ihrer Gründerväter in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

19.01.2016

Bildungsangebote für Waldbesitzer, Brennholzselbstwerber etc.

Das Forstliche Bildungszentrum in Karlsruhe bietet wieder umfangreiche Kurse und Informationsveranstaltungen für Waldbesitzer, Brennholzselbstwerber, Unternehmer und sonstige Interessierte an.

Informationen und Broschüren sowie das Anmeldeformular zum digitalen Abruf finden sich auf der ForstBW-Internetseite unter:

www.forstbw.de; Rubrik "Produkte und Angebote"; Unterrubrik "Forstliche Aus- und Fortbildung". Hier haben Sie auch die Möglichkeit, in einer Datenbank zu recherchieren, die alle Fortbildungen des aktuellen Jahres enthält.

Wer die Informationen lieber in Papierform durchblättert: die Broschüre "Bildungsangebote 2016" ist auch in unserer Geschäftsstelle im Forstamt Schopfheim zu den üblichen Bürozeiten erhältlich.

 

07.10.2015

Kartellverfahren Holzvermarktung

Das Bundeskartellamt hat mit Schreiben vom 01.10.2015 den Sofortvollzug der Untersagungsverfügung gegen das Land Baden-Württemberg von Mitte Juli 2015 ausgesetzt. Damit muss das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf in Sachen der Klage gegen den Sofortvollzug nicht mehr entscheiden.

Es bleibt also beim Hauptverfahren, das voraussichtlich mindestens zwei Jahre dauern wird. Voraussichtlich wird das MLR den Umsetzungserlass aber in Kraft lassen, um möglichen Schadenersatzforderungen vorzubeugen. Das bedeutet, dass die eingeleitete Trennung des Holzverkaufs von Staatswaldholz einerseits und Komuunal-/Privatwaldholz andererseits bestehen bleibt.

Für die Mitglieder der FBG und den Holzverkauf ändert sich nichts!! Die FBG ist bereits seit 2008 kartellrechtskonform aufgestellt, da sie eine eigene Geschäftsführung hat. Nach wie vor werden die Revierförster das Holz der Waldbesitzer aufnehmen und die Listen an die FBG überspielen, die dann Ankauf und Vermarktung wie gehabt übernimmt, wenn dies der Waldbesitzer oder die Waldbesitzerin wünscht.

Außerdem gibt es eine zunehmende Kooperation beim Auftritt auf dem Holzmarkt unter den drei Vermarktungseinrichtungen für Kommunal- und Privatwald im Landkreis Lörrach. Dies sind die FBG Dreiländereck (die über die neu eingerichtete Holzverkaufsstelle in Kandern vermarktet), die FBG Todtnau und die FBG Kleines Wiesental. Eine Reihe von Kunden wünscht diese Kooperation und Koordination ausdrücklich, um möglichst nur einen Ansprechpartner im Landkreis für das Nicht-Staatsholz zu haben. Seitens der FBGen bestehen die Vorteile unter anderem in einer geringeren Zahl notwendiger Preisverhandlungen und einem Mengentausch bei den Lieferverpflichtungen untereinander.

 

07.10.2015

Informationsveranstaltungen zum Holzmarkt für Waldbesitzer

Alljährlich informiert die FBG Kleines Wiesental ihre Mitglieder über die gegenwärtige Situation auf dem Holzmarkt und die Erwartungen für die kommende Saison. Die Veranstaltungen finden statt

  • für den Bereich Dinkelberg: am Montag, dem 26.10.2015 ab 19.30 Uhr im Gasthof Maien in Eichsel

  • für das Keine Wiesental am Donnerstag, dem 29.10.2015 ab 20 Uhr im Gemeindehaus Bürchau

  • für den Bereich Gersbach am Freitag, dem 30.10.2015  ab 19 Uhr im Gasthof Pflug als Gemeinschaftsveranstaltung mit der PBG Gersbach, die die Veranstaltung organisiert

Für weitere Hinweise achten Sie bitte auch auf die Informationen in den Gemeindeblättern und der Tagespresse.

 

 

22.09.2015

KWF-Thementage in Groß Heins (Niedersachsen) am 16. und 17.10.2015

Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) veranstaltet am 16. und 17. Oktober 2015 seine 3. Thementage unter dam Motto "Kleiner Wald - Was tun? - Nachhaltige Bewirtschaftung kleiner Waldflächen" in Groß Heins im Landkreis Verden.

Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.KWF-Thementage.de im Internet  und unter 06078/785-62 (Kartenvorverkauf).

 

24.06.2015

Vertreterversammlung tagte - Waldbesitzer können sich wieder über Nachzahlung freuen

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt kürzlich ihre diesjährige Vertreterversammlung, die gut 1.700 kommunale und private Mitglieder repräsentiert, in Schopfheim-Fahrnau ab.

Der Vorstandsvorsitzende Rainer Stittmatter berichtete über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr. So gab es neben den Informationsveranstaltungen für die Waldbesitzer zum Holzmarkt auch wieder zwei Motorsägenkurse und eine gut angenommene Lehrfahrt zur Kartonagenfabrik in Baiersbronn. Außerdem war die FBG am kleinen Waldtag am Nollen bei Sallneck vertreten, der federführend von Revierleiter Rüdiger Motzke organisiert war. Dort wurden die Wertsteigerung des Holzes bei richtiger Durchforstung und Pflege von Buchen-Jungbeständen erläutert.

Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig stellte den anwesenden Vertretern der sieben Städte und Gemeinden sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und vom Dinkelberg die Bilanz 2014 vor. Im vergangenen Jahr wurden durch die FBG Kleines Wiesental etwa 55.000 Festmeter (Fm) angekauft und damit etwa 1.000 Fm mehr als im Vorjahr. Rund 70 % des Holzes war Stammholz. Der Kommunalwald stellte 57 % der Holzmenge bereit, aus dem Privatwald kamen 43 %. Da die Mitgliederfläche zwischen kommunalen und privaten Waldflächen etwa hälftig ist, zeigt dies, dass im Privatwald noch Mobilisierungsreserven stecken. Auf Grund der geringen Zinsen für Guthaben halten sich viele Waldbesitzer jedoch mit der Holzbereitstellung zurück, wenn sie das Holzgeld nicht für konkrete Projekte benötigen.

Die Umsatzerlöse betrugen rund 4 Mio. Euro. Es konnte ein Überschuss von etwa 172.000 Euro erwirtschaftet werden. Die Vertreterversammlung entschied, dass aus diesem eine Nachzahlung von 2,35 €/Fm auf das 2014 an die FBG gelieferte Stammholz erfolgt. Etwa 36.000 Euro werden als freiwillige Leistung der Waldbesitzer für die Weginstandhaltung zur Verfügung gestellt.

Die FBG geht davon aus, dass trotz der für das zweite Halbjahr 2015 etwa um fünf Euro abgesenkten Holzpreise spätestens zum vierten Quartal die Holznachfrage steigen wird. Gegenwärtig kommen zwar noch die Holzmengen von Sturm Niklas in Bayern auf den Markt. Auch werden noch Schneebruch- und Sturmhölzer im Südwesten aufgearbeitet. Sofern es keinen größeren Anfall an Käferholz gibt, erwartet die FBG im zweiten Halbjahr aber eher eine Knappheit beim Nadelholz. Die Waldbesitzer sind daher weiterhin aufgerufen, die immer noch guten Holzpreise zu nutzen und Holz bereit zu stellen. Die örtlichen Forstrevierleiter sollten vorher kontaktiert werden, damit eine rasche Holzabfuhr organisiert werden kann.

 Hinsichtlich des laufenden Kartellrechtsverfahrens zum Holzmarkt weist Geschäftsführer Meyer-Heisig darauf hin, dass die FBG Kleines Wiesental seit 2008 eine eigene Geschäftsführung hat und damit bereits eine unabhängige Vermarktungsorganisation ist. Mit den beiden anderen Holz vermarktenden Forstbetriebsgemeinschaften im Landkreis wurden Gespräche über ein kooperierendes Auftreten am Holzmarkt geführt. Es lässt sich derzeit nicht vorhersagen, welche endgültigen Strukturen die Holzvermarktung im Landkreis in einigen Jahren haben wird, wenn der zu erwartende Rechtsstreit zwischen dem Land Baden-Württemberg und dem Kartellamt entschieden ist.

 

24.03.2015

Waldbesitzer sollten ihre Wälder auf Schneebruch und -wurf untersuchen

Aus einigen Gebieten, insbesondere den Höhenlagen von 500 bis 900 m, werden Schneebruch und Schneewurf gemeldet. Über den Weg hängende Bäume verhindern die Nutzung der Waldwege für die Holzabfuhr, andere Waldbesitzer und Waldbesucher und stellen außerdem eine Gefahrenquelle dar.

Die FBG bittet die Waldbesitzer, ihre Bestände auf Schneebruch und -wurf zu untersuchen und das Holz zügig aufzuarbeiten. Nicht aufgearbeitetes Holz dient als vorzügliches Brutmaterial für Käfer. Auf diese Weise kann es im Verlauf des Sommers zu größeren Käferflächen kommen, wenn die zweite Generation der Käfer mit dem Brutgeschäft beginnt.

Fragen zur Holzaushaltung beantworten die örtlichen Revierleiter und die FBG.

 Vermeiden Sie die Bereitstellung von Kleinmengen unterschiedlicher Längen: bei Anfall von weniger als einer Fuhre (25 Fm) also nur lang oder nur kurz (4m, 5m) aufarbeiten. Koordinieren Sie Ihre Bereitstellung von Holz am besten über den Revierleiter mit dem Holz anderer Waldbesitzer, damit die Logistik (Holzabfuhr), die im Frühjahr immer den Flaschenhals darstellt, optimiert werden kann.

 

10.03.2015

Buchen-Schälfurnier nach Frankreich

Anfang März konnte die FBG Kleines Wiesental über 410 Festmeter Buchenschälholz für die Furnierherstellung nach Frankreich abgesetzt werden. Im Gemeindewald Maulburg wurde bei einem Verjüngungshieb deutlich mehr geeignetes Holz produziert, als erwartet.

Denn oft weisen Buchen, die über 120 Jahre alt sind, eine rote Verkernung oder andere Farbveränderungen auf, die eine Verwendung als hochwertiges Schälfurnier (z. B. für die Herstellung von Sperrholz) nicht mehr erlauben.

Da dieses Sortiment im Schnitt rund 100 Euro je Festmeter erbrachte, kann sich die Gemeinde Maulburg auch nach Abzug der Holzerntekosten über einen schönen Beitrag zum Haushalt freuen.

Die Furnierfirma, die gut 350 Km von Maulburg entfernt an der Seine ihren Sitz hat, konnte bei jahrelangem Einkauf in Südbaden noch nie eine solch große Menge an einem Platz kaufen.

09.03.2015

Maulburger Brennholzversteigerung am 7. März war ein Erfolg

Bürgermeister Multner konnte bei der traditionellen Brennholzversteigerung im Maulburger Wald alle angebotenen Brennholzlose (rund 350 Festmeter) an den Mann oder die Frau bringen. Fast immer wurde der Anschlagpreis für den Festmeter von 50 € bzw. 57 € für den Ster deutlich überboten. Anschließend gab es beim gemütlichen Teil an der Holzmacherhütte Verpflegung durch den Kaninchenzüchter-Verein und Gelegenheit, sich im Wettsägen, Wettnageln und beim Zapfenweitwurf zu üben.

 

26.02.2015

Maulburg: Brennholzversteigerung am 7. März 2015

 

Brennholz-Versteigerung im Maulburger Wald am Samstag, den 07. März 2015

Unter der Regie von Maulburgs Revierförster Sven-Hendrik Wünsch und Bürgermeister Jürgen Multner können Brennschichtholz, Brennholz lang und Schlagraum ersteigert werden.

Folgende Anschlagspreise wurden festgesetzt:

Sortiment

Baumart

Preis (brutto)

Brennschichtholz

Buche

55 € pro Ster

Brennholz lang

Buche

50 € pro Fm (Festmeter)

Brennholz lang

Sonstiges Laubholz

45 € pro Fm (Festmeter)

Schlagraum

unterschiedlich

10 € pro Ster (geschätzte Masse pro Los)

 

Wichtiger Hinweis: es dürfen bei dieser Versteigerung nur solche Personen Holz erwerben, die im Besitz einer Bescheinigung sind, der ihnen die Teilnahme an einem Motorsägenkurs bestätigt.

Treffpunkt am 7. März 2015 um 10 Uhr ist die Wiesenbrücke, von wo es zu Fuß über den Wieshaldenweg zum Dachsgrabenweg und weiter zur Holzmacherhütte geht.

Für ein Rahmenprogramm und das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

 

10.02.2015

Hinweis auf einen Jagdscheínkurs mit Sonderkonditionen für Land- u. Forstwirte

 

Eine ‚Jagdschule für praxis-integrierte Jägerausbildung‘ mit Lehrrevieren in den Landkreisen Lörrach und Waldshut bietet die Jagscheinausbildung an. Für Land- und Forstwirte gebe es Sonderkonditionen. Interessenten können sich unter http://www.jagd-schule.eu informieren.  Ein neuer Kurs beginnt am 1. Mai 2015.

 

22.01.2015

Zweitägiger Motorsägenkurs am 6./7. Februar 2015

Holzmachen macht Spaß, ist aber auch eine gefährliche Arbeit. Der Nachweis der Teilnahme an einem Motorsägen-Kurs ist daher für Brennholz-Käufer, die im Wald sägen wollen, verpflichtend. Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental organisiert einen KWF-zertifizierten zweitägigen Motorsägen-Grundlehrgang.  Der Kurs findet am 6./7.2.2015 in Schopfheim statt (Beginn Freitag 13.30 Uhr). Er besteht aus Theorie und Praxis. Die Teilnehmer sollten möglichst eigene Motorsäge und auf jeden Fall persönliche Schutzausrüstung (Schnittschutzhose, -schuhe, Helm, Handschuhe) mitbringen.

Der Kurs richtet sich insbesondere an Privatpersonen ohne Waldbesitz bzw. Brennholzselbstwerber, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen  Berufsgenossenschaft (LBG) sind. LBG-Mitglieder können natürlich auch teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 140 EUR. Infos und Anmeldungen unter 07621/410-4364.

 

19.12.2014

Neuregelung zum Pflanzenschutz-Sachkundenachweis

Pflanzenschutz-Sachkundenachweis im Scheckkartenformat

Ab dem 26. November 2015  muss jeder, der

  • Pflanzenschutzmittel anwendet (außer im Haus- und Kleingarten),

  • Pflanzenschutzmittel verkauft (auch über das Internet),

  • Nicht-Sachkundige im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses oder einer einfachen Hilfstätigkeit anleitet oder beaufsichtigt oder

  • über den Pflanzenschutz berät

den bundeseinheitlichen  Sachkundenachweis in Form einer Scheckkarte besitzen.

Rechtsgrundlage:    Novelliertes  Pflanzenschutzgesetz vom 14.02.2012 und Pflanzenschutz-Sachkundeverordnung vom 27.06.2013

Alle Personen, die am 14. Februar  2012 sachkundig waren, müssen den neuen bundeseinheitlichen Sachkundenachweises bis zum 26. Mai 2015 beantragen. Dies ist auch online möglich!

Alle Personen, die nach dem 14. Februar 2012 sachkundig geworden sind oder es noch werden, sollten Ihren Antrag auf den Sachkundenachweis im Scheckkartenformat zeitnah zum erfolgreichen Berufsabschluss bzw. zur erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung stellen.

Im Turnus von 3 Jahren müssen zukünftig Fortbildungen von den Sachkundigen absolviert werden. Dauer der Fortbildung: 4 Stunden oder 2 x 2 Stunden.
Die Fortbildungen werden sowohl von den Ämtern als auch von externen Anbietern durchgeführt und schriftlich bestätigt.

 

Informationen erhalten Sie im Internet und z.B. beim Fachbereich Landwirtschaft beim Landratsamt Lörrach.i

 

07.11.2014 Gersbach: im Rahmen der Mitgliederversammlung der PBG Gersbach (19 Uhr Hägihof)

26.11.2014 FBG-Veranstaltung in Ried (20 Uhr im Feuerwehrhaus). Gastredner ist Elmar Kirsch, Holzkäufer insbesondere für den Asienmarkt

27.11.2014 Dinkelberg: FBG-Veranstaltung, gleichzeitig Mitgliederversammlung der IG Dinkelberg (19.30 Uhr Gasthof Maien Eichsel)

 

19.09.2014

Waldtag auf dem Nollen gut besucht

Zahlreiche Waldbesitzer und andere Interessierte informierten sich auf dem gut besuchten Waldtag auf dem Nollen über neue Forsttechnik und waldbauliche Fragen. Revierleiter Rüdiger Motzke, Forstbezirkschef Marco Sellenmerten und FBG-Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig erläuterten bei zahlreichen Rundgängen waldbauliche und wirtschaftliche Fragen der Buchendurchforstung in Jungbeständen. Seitens der FBG wurde die waldbauliche Notwendigkeit unterstrichen, bei Erreichen eines durch die natürliche Astreinigung erzielten astfreien Schaftes von etwa 8 bis 10 m mit der Erstdurchforstung zu beginnen, um den Zuwachs auf die wertvollen Zukunftsbäume ("Z-Bäume") zu lenken. Diese Eingriffe sind waldbaulich notwendig und wirtschaftlich ertragreich, denn sie bringen mit Brennholz bzw. Industrieholz bereits gut verwertbare Sortimente. Die FBG dankt allen bei der Organisation Beteiligten für ihren Beitrag zu dem gelungenen Tag, bei dem auch das Wetter mitspielte.

 

Waldtag 2014 auf dem Nollen

 

 

 

03.09.2014

 

26.08.2014

Lehrfahrt für Waldbesitzer zur Kartonfabrik und in den Bannwald

 

Ende Juli veranstaltete die FBG Kleines Wiesental eine Lehrfahrt zur Kartonagenfabrik nach Baiersbronn sowie zum Nationalparkzentrum Ruhestein. Mit rund 40 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht. Nach einer über dreistündigen Fahrt durch den Schwarzwald begrüßte Frank Andlauer, der schon seit Jahren Schleifholz bei der FBG kauft, die Teilnehmer mit einem Imbiss und ersten Erläuterungen zum Werk der Baiersbronn Frischfaser Karton GmbH. Bei einer über zweistündigen Führung konnte dann der Weg des Fichten- und Tannen-Schleifholzes von Lagerplatz bis zu den fertigen riesigen Karton-Rollen verfolgt werden. Lärm aus der großen Entrindungstrommel, Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit von den Endlosbahnen mit heißem Faserbrei, der durch Heißdampfpressen sowie und produktionstypische Gerüche machten klar, dass es sich um einen echten Produktionsstandort handelt. So werden aus Holzstämmen schließlich hochwertige Faltschachteln, mit denen beispielsweise Lebensmittel und Medikamente verpackt werden.

Das anschließende Vesper auf einem schönen Schwarzwaldhof erforderte vom Busfahrer starke Nerven wegen der engen Zufahrt, wurde aber mit einer leckeren Auswahl ortstypischer Spezialitäten belohnt.

Danach gab es noch eine interessante Exkursion mit zwei Rangern des Nationalparks in die Umgebung des Naturschutzzentrums Ruhestein, die unter anderem alte Weideflächen ("Grinden") zeigten. Es gab ebenfalls angeregte Diskussionen zu Naturschutz-Themen.

 

22.05.2014

Vertreterversammlung der FBG fand in Adelhausen statt

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt ihre diesjährige Vertreterversammlung, die gut 1.700 Mitglieder repräsentiert, am 15. Mai in Adelhausen ab.

 Der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Ernst Niefenthaler, begrüßte die anwesenden Vertreter der Gemeinden und Städte sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und vom Dinkelberg. Nach einer Gedenkminute für das im vergangenen Jahr verstorbene Gründungsmitglied Erwin Andris berichtete der Vorstandsvorsitzende Rainer Stittmatter über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr.

 Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig gab einen detaillierten Überblick über das Jahr 2013. Im vergangenen Jahr wurden etwa 54.000 Festmeter (Fm) durch die FBG angekauft wurden, davon knapp 70 % Stammholz. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang um etwa 7.000 Fm, wobei der Rückgang im Kommunalwald deutlicher ausgeprägt ist als im Privatwald. Zum Einen hatte der lange Winter die Holzbringung erschwert, zum Anderen weisen private Waldbesitzer bei Nachfragen auf die niedrigen Habenzinsen hin, die auf die Holzbereitstellung nicht motivierend wirken. Außerdem warf die sogenannte Forsteinrichtung, also die Planung für die nächsten zehn Jahre, ihre Schatten voraus, denn diese wird den Gemeinden teilweise spürbare Rückgänge im Holzeinschlag bescheren.

 

Der Holzmarkt war 2013 weiterhin geprägt durch gute Absatzmöglichkeiten für Nadelholz aller Sortimente. Die Umsatzerlöse betrugen rund 3,6 Mio. Euro, davon 1,1 Mio. € mit dem europäischen Ausland. Es konnte ein Überschuss von etwa 71.000 Euro erwirtschaftet werden. Nach Entlastung von Vorstand und Geschäftsführer entschied die Vertreterversammlung, dass eine Nachzahlung von 1 €/Fm auf das an die FBG gelieferte Stammholz erfolgt. Etwa 16.000 Euro werden als freiwillige Leistung der Waldbesitzer für die Weginstandhaltung zur Verfügung gestellt.

 Auch gegenwärtig gibt es eine gute Nachfrage nach Nadelstammholz. Da der Winter vielerorts praktisch ausfiel, wurden viele Hiebe vorgezogen und der FBG etwa ein Drittel mehr Holz in den ersten Monaten des Jahres angeboten als in den Vorjahren.  Sofern es keinen größeren Anfall an Käferholz gibt, erwartet die FBG im zweiten Halbjahr daher eher eine Knappheit beim Nadelholz. Die Waldbesitzer sind aufgerufen, die Marktlage zu nutzen und entsprechendes Holz bereitstellen. Die örtlichen Forstrevierleiter sollten vorher kontaktiert werden, damit eine rasche Holzabfuhr organisiert werden kann.

 

Inwieweit sich das gegenwärtig laufende Kartellamtsverfahren zur Holzvermarktung auf die Arbeit der FBG Auswirkt, kann noch nicht abgeschätzt werden, da noch kein endgültiger Beschluss vorliegt. Der Vorstand wies jedoch darauf hin, dass sich die Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung für alle Beteiligten in den über 40 Jahren seit der Gründung bewährt habe.

 

 

 

 

 

 

20.02.2014

Laubholz für die Submission (Meistgebotstermin) umgehend melden

Auch in diesem Frühjahr findet wieder die gemeinsame  Submission (Verkauf nach schriftlichem Höchstgebot) im Hagenbachtal bei Degerfelden (Kreuzmättle) des Forstbezirks Kandern und der FBG statt. Damit bietet sich die Gelegenheit, verstreut anfallende Einzelstämme einem größeren Käuferkreis anzubieten und das Holz oft überhaupt erst vermarkten zu können. Außerdem werden hier oft Preise oberhalb der Orientierungspreise von ForstBW erzielt.

Um die hohe Qualität der Veranstaltung zu erhalten, wird aber nur schönes Holz gesucht.

 

Waldbesitzer, die Holz für die Submission bereit stellen wollen, müssen die

Anmeldung beim zuständigen Revierleiter bis zum 3. März

erledigt haben, damit wir den Transport organisieren können.

 

Alternativ kann das Holz auch selbst angeliefert werden, aber nur nach Absprache mit der FBG und dem Revierleiter, da die Platzordnung unbedingt einzuhalten ist. Alles Holz muss am 17. März auf dem Platz liegen, da die Verkaufslisten am 20. März versendet werden.

 

Folgende Hölzer ab Stärkeklasse 3b (Mittendurchmesser > 34 cm ohne Rinde) sind gesucht:

Eiche          Teilfurnier, B, BC, C

Esche          B, B/C

Roteiche       B, B/C

Ahorn           B, B/C (kein Spitzahorn)

Robinie         B

Kirsche         B

Winterlinde    B

Walnuss        B

Apfel, Birne   B 

 

 

 

27.01.2014

Bundeskartellamt legt Beschlussvorlage zur Holzvermarktung in B-W vor

 

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hat dem Bundeskartellamt im vergangenen Jahr auf Grund einer gesetzlichen Verpflichtung intensiv bezüglich der Lieferanten (Mitglieder) und Abnehmer (Käufer) zugearbeitet. Auch alle anderen baden-württembergischen Vermarktungsorganisationen waren von der Datenerhebung betroffen.

Zwischenzeitlich hat das Kartellamt einen Beschlussentwurf vorgelegt, der es dem Land verbietet, weiterhin Nadelstammholz von Kommunen und Privatwaldbesitzern ab 100 ha Waldfläche zu vermarkten. Außerdem sollen Dienstleistungen bei der Holzernte und der Abwicklung des Verkaufs verboten werden. Das Land, der Städte- und Gemeindetag, die Forstkammer und der Sägewerksverband sowie weitere Organisationen haben bis Ende März Zeit, dazu Stellung zu nehmen. (s. z. B. Artikel in der Badischen Zeitung vom 25.01.2014)

Die FBG ist zwar eine vom Land unabhängige Vermarktungsorganisation, wäre aber dennoch von den Auswirkungen betroffen. Beispielsweise organisieren die Förster bisher den Holzeinschlag, nehmen das Holz auf und erstellen die Holzlisten, koordinieren nach Möglichkeit benachbarte Waldbesitzer und sind ein wichtiges Bindeglied zwischen der FBG und den Waldbesitzern vor Ort. Außerdem ermöglichen sie erst durch ihre Planungen und Schätzungen, Liefermengen für die Kunden der FBG festzulegen.

Mit der bisherigen Zusammenarbeit konnten alle Beteiligten unserer Auffassung nach gut leben. Insbesondere für den Kleinprivatwald ergeben sich zahlreiche geldwerte Vorteile, wenn die Planung und Durchführung beispielsweise von Holzerntemaßnahmen in professioneller, unabhängiger Hand liegt.

 

Stellungnahmen der dazu aufgeforderten Institutionen liegen uns derzeit noch nicht vor. Wir erwarten aber erheblichen Widerstand gegen die Pläne in der vorliegenden Form. Inhaltlich halten wir beispielsweise das Auszeichnen eher dem Waldbau und der Pflege zugeordnet als dem Holzverkauf. Dass die so ausgezeichneten Stämme später verkauft werden, ist natürlich klar. Aber ein Selbstwerber mit Interesse an gutem Holz hat eine andere Sichtweise auf den ausscheidenden Bestand als ein Planer, der die nächsten Jahrzehnte eines Waldbestandes im Blick hat.

 

Wir haben den Fachbereich Forst darüber informiert, dass wir an gemeinsamen Überlegungen, wie zukünftig die Holzvermarktung im Landkreis aussehen wird, sehr interessiert sind. Darüber werden wir unsere Mitglieder auf dem Laufenden halten.

 

Informationen zum Holzmarkt: (Details s. unten)

05.12. Eichsel

11.12. Kleines Wiesental/ Bürchau

 

20.11.2013

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 11.12.2013 ab 20 Uhr in Bürchau

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental informiert über den aktuellen Holzmarkt und die Erwartungen für die nächsten Monate.  Außerdem stellt sich der neue Leiter des Forstbezirks Schopfheim, Herr Marco Sellenmerten, den Waldbesitzern vor und berichtet kurz zum Stand der auf einigen Gemarkungen vorgesehenen Waldkalkung.

Im Anschluss wird ein Film mit seltenen Bildern ausgestorbener Waldberufe gezeigt.

Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, dem 11. Dezember, um 20 Uhr im Bürgerhaus Bürchau. Für Bewirtung ist gesorgt. 

Weitere Informationen gibt es bei der FBG-Geschäftsstelle unter 07621/410-4364.

12.11.2013

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 5.12.2013 ab 20 Uhr in Eichsel

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental veranstaltet einen Informationsabend für Waldbesitzer zum aktuellen Holzmarkt. 

Im Rahmen der Infoveranstaltung der FBG findet die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Dinkelberger Wald statt. Hier stehen die Wahlen des ersten und zweiten Vertreters an.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 5. Dezember, um 20 Uhr im Gasthaus "Maien" in Eichsel. 

Weitere Informationen gibt es bei der FBG-Geschäftsstelle unter 07621/410-4364.

 

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 22.11.2013 in Gersbach

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Privatwald-Betriebsgemeinschaft Gersbach e.V. (Beginn 19 Uhr im Gasthaus "Zum Pflug") berichtet die FBG im Anschluss an die Formalia über den aktuellen und im kommenden Jahr erwarteten Holzmarkt. Außerdem stellt sich die Firma HIRAM aus Oberkirch vor, ein größerer  Kunde der FBG.

 

05.11.2013

Nachhaltigkeit am Beispiel des Maulburger Gemeindewaldes - 167 Jahre planmäßige Bewirtschaftung

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental  veranstaltete am 26. Oktober gemeinsam mit dem Forstbezirk Schopfheim eine Führung im Maulburger Gemeindewald zum Thema " Nachhaltigkeit im Forstbetrieb". Anlass war die erstmalige Verwendung des Begriffes vor 300 Jahren durch den sächsischen Berghauptmann Hanns Carl von Carlowitz. Dieser forderte 1713, dass die Wälder nur insoweit genutzt werden dürften, dass die folgenden Generationen mindestens eine ebenso großen Nutzen aus ihnen ziehen können.

Die Waldbegehung wurde geleitet durch den neuen Forstbezirksleiter Marco Sellenmerten, den ehemaligen Forstamtsleiter und FBG-Geschäftsführer Gerhard Rieger und den FBG-Geschäftsführer Michael Meyer-Heisig.

Die Betreuung des Maulburger Gemeindewaldes obliegt dem bis 2004 über 171 Jahre selbstständigem Forstamt Schopfheim und seither dem gleichnamigen Forstbezirk. Zuständig für die Bewirtschaftung, der der Gemeinderat in Form der jährlichen bzw. zehnjährigen Planungen zustimmt, ist das Forstrevier Maulburg.

Anhand mehrerer Waldbilder wurde die Bedeutung nachhaltiger Bewirtschaftung der Wälder verdeutlicht. Die planmäßige Bewirtschaftung des Maulburger Gemeindewaldes erfolgt seit knapp 170 Jahren. Die alle zehn Jahre erfolgende Planung für den folgenden zehnjährigen "Forsteinrichtungszeitraum" findet somit in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Die Waldfläche der Gemeinde (um 320 ha) hat sich seit Beginn der Planungen praktisch kaum verändert, so dass eine gute Vergleichbarkeit der Daten gegeben ist.

Durch waldbauliche Maßnahmen wie den Anbau von Baumarten mit hohem Wachstum (Nadelbäume), die Förderung der vollen Bestockung, die Ausnutzung des lang anhaltenden Wuchspotentials (lange Umtriebszeiten statt Brennholzproduktion) und die Zurückhaltung bei der Nutzung konnte der Holzvorrat je Hektar von 118 (1846) auf knapp 300 Vorratsfestmeter/ha gesteigert werden. Wertmäßig ist die Steigerung noch größer, da Stammholz zu besseren Preisen als Brennholz verkauft werden kann. Angemessen hohe Bestandesvorräte an qualitativ guten Holz sind ein Ziel der nachhaltigen Forstwirtschaft.

Im Laufe der Jahre haben Stürme, Schneebruch und Borkenkäfer ihren Tribut verlangt und so manche Planung über den Haufen geworfen. Die dabei entstandenen Lücken oder flächigen Blößen wurden, soweit möglich, durch die Kräfte der Natur wieder bewaldet: die aufkommende Naturverjüngung erspart Pflanzkosten und wächst sicher an, muss aber in die gewünschte Richtung der Baumartenanteile gelenkt werden.

Während 1865 der Laubbaumanteil noch 97 % (Buche: 77 %) betrug, finden sich in der letzten Forsteinrichtungsperiode bereits 29 % Nadelhölzer (davon Douglasie 10 %, Fichte 8 %) und 47 % Buche. Für die derzeit laufenden Aufnahmen wird eine Steigerung bei Buche und Eiche sowie Douglasie erwartet und ein Rückgang bei Kiefer und Fichte.

Seit 1846 wurden im Gemeindewald Maulburg fast 270.000 Festmeter Holz geerntet. Im vergangenen Jahrzehnt wurden etwa 2.250 Festmeter Holz jährlich entnommen. Die jährliche Nutzungsmenge stieg dabei von 2,8 Festmeter/ha im Jahre 1846 (1. Forsteinrichtungsdekade) auf 9 Fm/ha in der letzen Forsteinrichtungsperiode (2004 bis 2013). Dennoch konnten, wie oben erwähnt, die Hektarvorräte fast verdreifacht werden.

2012 wurden etwa 2.600 Fm Holz der Gemeinde durch die FBG Kleines Wiesental vermarktet. Davon:

Sägeholz      54 %  (1.393 Fm)

Energieholz  35 %  (   904 Fm)

Industrieholz 11 %  (   301 Fm)

Auffallend ist der hohe Energieholz-Anteil. FBG-weit liegt der Sägeholzanteil, der besser bezahlt wird, eher bei 70 %. Ein erheblicher Anteil des Brennholzes wird über die Brennholz-Versteigerung abgesetzt.

Der Wald dient nicht nur der Holzproduktion. Er ist auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen, Naherholungsgebiet, Freizeitrefugium und Wasserspeicher. Er bindet CO2 und bewahrt geschichtliche Zeugnisse, wie die alten St. Clara-Grenzsteine oder aus jüngster Zeit die Fundamente des ehemaligen französischen Minenlagers.

 

Waldbegehung Maulburg 26.10.2013

 

07.10.2013

Waldbesitzer aus Franken zu Gast im Forstrevier Gersbach

Die FBG Kleines Wiesental hatte am Anfang dieser Woche Besuch aus Bayern, genauer aus Münchberg in Hochfranken. Etwa 50 Mitglieder der Waldbesitzervereinigung (WBV) informierten sich zum Abschluss einer mehrtägigen Reise durch den Schwarzwald im Revier Gersbach über den Waldbau, der durch hohe Anteile an Weißtanne geprägt ist. Revierleiter Jörg Gempp führte die Teilnehmer der Lehr- und Touristikfahrt durch den Gersbacher Wald. Beeindruckt zeigten sich die Besucher von den starken Tannen und der gut funktionierenden Naturverjüngung. Der Vorsitzende des Vorstands der FBG, Reiner Strittmatter,  und Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig erläuterten die Vermarktung  des aus Gersbach und den anderen Revieren des Forstbezirks Schopfheim stammenden Holzes aus dem Privat- und Kommunalwald. Dabei wurden Gemeinsamkeiten deutlich, wie der Ankauf des Holzes durch die Vermarktungsorganisationen. Allerdings gibt es auch bedeutende Unterschiede zwischen beiden Vereinen: während die FBG Kleines Wiesental sich auf die Vermarktung beschränkt, bietet die WBV Münchberg gemeinsam mit anderen Waldbesitzervereinigungen über eine Dienstleistungsgesellschaft die komplette Beförsterung und Holzvermarktung (über 120.000 Festmeter jährlich) für den Privatwald an. Dazu werden eigene Förster beschäftigt. In Bayern haben die staatlichen Revierleiter ausschließlich hoheitliche Funktionen im Privatwald. Auch waldbaulich gibt es Unterschiede: die günstige Topographie in Franken mit vielen ebenen Lagen, nicht weit entfernten Großsägewerken und fast 100 % Fichte beim Holzaufkommen erleichtern die Holzernte und die Holzvermarktung erheblich.

Besuch der WBV Münchberg in Gersbach 30.09.2013

 

 

 

28.08.2013

Sammelbestellung für Wuchshüllen (Fegeschutz)

Der Forstbezirk Schopfheim bereitet derzeit die Sammelbestellung für Wuchshüllen und Robinienpfähle vor. Waldbesitzer, die im Herbst oder Frühjahr pflanzen wollen und Bedarf haben, sollten sich umgehend mit dem Büroleiter Herrn Decker (07622/410-4361) in Verbindung setzen.

 

27.08.2013

weitere Motorsägenkurse im Nov. 2013 und Winter 2013/14

Auf Grund der hohen Nachfrage werden im November 2013 ein weiterer - ebenfalls belegter - sowie voraussichtlich Ende Januar 2014 ein zusätzlicher Kurs angeboten. Die Kurse finden jeweils Freitag/Samstag statt. Anmeldung für die Interessentenliste bitte unter 07621/410-4364.

29.07.2013

Motorsägenkurs Ende September 2013

- keine freien Plätze mehr!! -

Holzmachen ist eine gefährliche Arbeit. Der Nachweis der Teilnahme an einem Motorsägen-Kurs ist daher für Brennholz-Selbstwerber im Landkreis Lörrach verpflichtend. Die FBG Kleines Wiesental organisiert Zusammenarbeit mit einem Forstunternehmen einen KWF-zertifizierten zweitägigen Motorsägen-Grundlehrgang.

Der Kurs, die in Schopfheim stattfindet, besteht aus Theorie und Praxis und findet vom 27. bis 28. September statt. Die Teilnehmer sollten möglichst eigene Motorsäge und auf jeden Fall persönliche Schutzausrüstung (Schnittschutzhose, -schuhe, Helm, Handschuhe) mitbringen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Privatpersonen ohne Waldbesitz bzw. Brennholzselbstwerber, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) sind. Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 120 EUR. Für LBG-Mitglieder werden vergünstigte Kurse durch die Berufsgenossenschaft selbst angeboten.

Anmeldungen ab sofort bis 20.09. sowie Infos unter 07621/410-4364. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird eine rasche Anmeldung empfohlen.

 

01.07.2013

Hohe Nachfrage am Nadelholzmarkt: Gemeinsamer Aufruf zum Holzmachen

Die Forstbetriebsgemeinschaften (FBGen) Dreiländereck und Kleines Wiesental vermarkten das Holz von über 3.500 privaten und kommunalen Waldeigentümern im Bereich der Forstbezirke Kandern und Schopfheim. Die Mitglieder profitieren von der jahrzehntelangen Erfahrung der FBGen. Jährlich werden zwischen 100.000 und 110.000 Festmeter Holz der Mitgliedsbetriebe zeitnah zu Marktpreisen vermarktet. Erst die Mengenbündelung erlaubt vielen Klein- und Kleinstbetrieben den Zugang zum derzeit attraktiven Holzmarkt, denn Sägewerke und Holzhändler haben an verstreut liegenden Kleinstmengen kein Interesse.

Wie die Landwirtschaft ist auch der Forst sehr stark witterungsabhängig. Durch die ungewöhnlich hohen und lang anhaltenden  Niederschläge im Herbst und den langen Winter war die Holzhauerei stark beeinträchtigt: auf den Weichböden insbesondere am Dinkelberg  konnten die schweren Forstmaschinen lange nicht eingesetzt werden. Der lange Winter mit reichlich und lange liegendem Schnee führte ebenfalls zu Verzögerungen beim Holzeinschlag. So zeichnete sich bereits im Frühjahr ab, dass das noch aus dem Winter stammende Holz rasch abgefahren wurde und deutlich weniger Holz als üblich aus dem Frischeinschlag geliefert wurde.

Aktuell besteht eine Unterversorgung der Holzabnehmer vor allem bei den Nadelholzsortimenten.

Die verstärkte Nachfrage hat dazu geführt, dass ab dem 1.Juli 2013 die Preise für Profilspanerholz um bis zu 3.- € steigen und sich damit auf dem Jahreshöchststand befinden. In Anbetracht der derzeit günstigen Rahmenbedingungen rufen die beiden Forstbetriebsgemeinschaften daher ihre Mitglieder auf, verstärkt und zügig Holz bereit zu stellen. Die sonst beim Sommereinschlag mögliche Verfärbung des Nadelholzes kann durch rasche Holzabfuhr verhindert werden. Sei es durch Unternehmereinsatz, sei es durch Eigenleistung: vor jeder Hiebsmaßnahme sollte der zuständige Revierleiter kontaktiert werden, um die aktuellen Aushaltungsbedingungen für das Holz zu erfahren. Die Förster und die FBGen organisieren auf Wunsch auch die komplette Abwicklung. Die FBG Dreiländereck ist über 07621/410-4345, die FBG Kleines Wiesental über 07621/410-4366 zu erreichen.

 

01.07.2013

Nachruf

 

Die Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental nimmt Abschied von

 

Erwin Andris

 

aus Hohenegg, der im Alter von 81 Jahren am 18. Juni 2013 verstorben ist.

 

Erwin Andris war Gründungsvorstand der FBG Kleines Wiesental im Jahr 1972. Er war Vorstandsvorsitzender von 1972 bis 1975, danach bis 1985 Aufsichtsratsvorsitzender. Damit hat er den Aufbau der FBG zum Wohle der Waldbesitzer an entscheidender Stelle mitgestaltet. Die FBG Kleines Wiesental wird ihm ein ehrendes und dankbares Andenken bewahren.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

Ernst Niefenthaler                          Rainer Strittmatter             Dr. Michael Meyer-Heisig

Vors. Vertreterversammlung       Vorstandsvorsitzender                  Geschäftsführer

 

 

15.05.2013

Vertreterversammlung mit Wahlen/ neuer Vorsitzender des Vorstandes

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental hielt ihre diesjährige Vertreterversammlung am 15. Mai in Nieder-Tegernau ab. 

Der Vorsitzende der Vertreterversammlung, Ernst Niefenthaler, begrüßte die anwesenden Vertreter der Gemeinden und Städte sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und aus Rheinfelden sowie Schwörstadt. Anschließend berichtete er anstelle des aus betrieblichen Gründen verhinderten Vorsitzenden Werner Kuttler über die Tätigkeit des Vorstands im vergangenen Jahr. 

Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig gab einen umfassenden Überblick über das Jahr 2012. Bei der Vorstellung des Geschäftsberichts und der Bilanz wurde mitgeteilt, dass im vergangenen Jahr 61.000 Festmeter (Fm) durch die FBG angekauft wurden, davon 70 % Stammholz. Der Holzmarkt war geprägt durch gute Absatzmöglichkeiten für Nadelholz aller Sortimente. Trotz dieser guten Preise zeigte sich der Privatwald zurückhaltend im Einschlag, insbesondere in der zweiten Jahreshälfte. Gegenüber dem Jahr 2011 mit einem außergewöhnlich großen Holzangebot wurden daher etwa 12.000 Fm weniger angekauft. Die Umsatzerlöse betrugen 4,2 Mio. Euro. Es konnte ein Überschuss von 174.000 Euro erwirtschaftet werden. Die Vertreterversammlung entschied, dass eine Nachzahlung von rund 2,05 €/Fm auf das an die FBG gelieferte Stammholz erfolgt. Etwa 40.000 Euro werden als freiwillige Leistung der Waldbesitzer für die Weginstandhaltung zur Verfügung gestellt. 

Auch die aktuelle Holzmarktlage ist geprägt von einer starken Nachfrage nach Nadelstammholz zu recht guten Preisen. Für den Sommer wird, nicht zuletzt durch den wegen des langen Winters geringeren Einschlag,  eine Knappheit beim Nadelholz erwartet. Die Waldbesitzer werden daher dringend aufgerufen, die Marktlage zu nutzen und entsprechendes Holz bereitzustellen. Die örtlichen Forstrevierleiter sind dabei gerne behilflich.  

Nach der Entlastung von Vorstand und Geschäftsführer fanden turnusgemäße Wahlen statt. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Werner Kuttler stand aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Neu gewählt als Vorstandsvorsitzender wurde Rainer Strittmatter aus Enkenstein. In ihren Ämtern bestätigt wurden Ernst Niefenthaler als Vorsitzender der Vertreterversammlung (Vertreter: Artur Bugger), Jürgen Multner als Vorstandsmitglied und Dr. Michael Meyer-Heisig als Geschäftsführer. 

Anschließend hielt der langjährige ehemalige Geschäftsführer Dr. Gerhard Rieger eine Laudatio auf den leider nicht anwesenden Werner Kuttler. Er würdigte dessen dreiundzwanzigjährige engagierte Arbeit und gab einen Überblick über die Entwicklung der FBG und des Holzmarktes während dieser langen Zeit. Werner Kuttler trug engagiert zum Erfolg der FBG bei. In seine Zeit fielen zwei große Sturmereignisse, die Verwaltungsreform, die Einführung eines eigenen Geschäftsführers sowie zahlreiche Informationsveranstaltungen. Der Vorstand und die Vertreterversammlung schlossen sich der Würdigung an.

 

 

 

19. Februar 2013

Eiche aus Schopfheim erzielte Spitzenpreis

Bei der 48. Markgräfler Wertholzsubmission, die am 31. Januar stattfand, erzielte ein Eichenstamm aus dem Bereich der FBG Kleines Wiesental einen hervorragenden 1. Platz unter den Geboten auf dem Lagerplatz Holzen und den 3. Platz unter allen angebotenen Eichen. Ein Stamm mit 6,6 m Länge und einem Durchmesser von 88 cm (4 Fm Volumen) erzielte 981 EUR/Fm. Darüber dürfen sich die Stadt Schopfheim und deren Bürger als Waldbesitzer freuen.

Käufer ist ein Fiurnierwerk am Fuß der Pyrenäen. Dieses stellt Messerfurniere für die Möbelindustrie her. Der Stamm wird also demnächst auf eine 1.000 Km weite Reise gehen, in Frankreich bearbeitet und als Messerfurnier (Standardstärke ist 0,6 mm!) in die nordeuropäische, amerikanische oder südost-asiatische Möbelindustrie gehen. Und vielleicht taucht er als Möbelstück wieder in Deutschland auf...

RevLtr Bäckert mit Sieger-Eiche Submission Holzen 2013

 

13. Januar 2013

 

Wichtige Neuregelungen beim Brennholzkauf

Seit dem 1.1.2013 gelten, wie in der Presse bereits mehrfach berichtet, neue Regelungen der Zertifizierungsorganisation PEFC im Zusammenhang mit dem Brennholz-Holzverkauf. Die FBG ist PEFC-gruppenzertifiziert. Daher sind alle ihre Mitglieder automatisch nach diesem Forstsiegel zertifiziert. Die Einhaltung der Zertifizierungsregeln ist natürlich für den Erhalt des Siegels Voraussetzung. Wir informieren daher über zwei wichtige Neuerungen beim Brennholzverkauf, die deckungsgleich mit den Regelungen von ForstBW sind:

1. Die Teilnahme an einem Motorsägenlehrgang wird nicht nur für private Brennholz-Selbstwerber verlangt sondern auch dann, wenn private Käufer in langer Form an der Waldstraße bereitgestelltes Brennholz dort klein sägen.


Motorsägenarbeit ist daher nur Personen erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind und mit der Motorsäge sicher umgehen können. Als Nachweis für den sicheren Umgang ist zwingend die Teilnahme an einem Motorsägenlehrgang zu belegen, der den Anforderungen der gesetzlichen Versicherungsträger entspricht.

Diese Kurse werden z. B. durchgeführt als Motorsägen-Grundlehrgang der staatlichen Forstverwaltung, der landw. Berufsgenossenschaft (nur für Mitglieder), der FBG Kleines Wiesental, manchen Volkshochschulen oder von Motorsägenhändlern oder genossenschaftlichen Verkaufsstellen für Landwirtschaftsbedarf.


Aus dem Nachweis in Form einer Lehrgangsbescheinigung oder Urkunde müssen die Schulungsinhalte des Lehrgangs hervorgehen.


Der Verweis auf langjährige Praxis und Erfahrung in der Brennholzaufarbeitung sowie im Umgang mit der Motorsäge ist ab 2013 nicht mehr ausreichend.

Von der Lehrgangspflicht ausgenommen sind lediglich Personen, die auf Grund ihrer Berufsausbildung, z.B. im Beruf Forstwirt oder andererseits durch Fortbildung oder Qualifizierungsmaßnahmen die erforderliche Fachkunde als Voraussetzung der fachlichen Eignung entsprechend den Vorgaben des Bundesverbandes der Unfallkassen zur Ausbildung bei der Arbeit mit der Motorsäge (GUV-I 8624) besitzen.

 

2. Ebenfalls verpflichtend ist ab 2013 die Verwendung von Sonderkraftstoffen für Motorsägen und biologisch abbaubaren Kettenhaftölen. Hierfür ist eine schriftliche Selbsterklärung ausreichend. Diese legen wir der Holzrechnung bei und sie ist dann unterschrieben an uns zurückzusenden.

Den Wortlaut der Regelungen finden Sie auf der Internetseite von PEFC (https://pefc.de/dokumente.html#filter=.woodowners).

 

 

03. Dezember 2012

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 13.12.12 ab 20 Uhr in Bürchau

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental veranstaltet einen Informationsabend für Waldbesitzer zum aktuellen Holzmarkt.

Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 13.Dezember 2012, um 20 Uhr im Gemeindehaus in Bürchau. Für Bewirtung ist gesorgt. 

Die FBG hat derzeit gute Absatzmöglichkeiten für Nadelstammholz.

  • Der Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig wird einen Überblick über die aktuellen und für das kommende Jahr erwarteten Vermarktungschancen für Nadel- und Laubholz geben.

  • Herr Markus Rothmund informiert als Leiter des Forstbezirks Schopfheim u. a. über Fördermöglichkeiten für Privatwaldbesitzer.

  • Als Gastredner wird Herr Markus Wagner von der Holzvermarktungs-Zentrale Nordwestschweiz über die aktuellen Verhältnisse des benachbarten schweizerischen Holzmarktes informieren. 

Weitere Informationen gibt es bei der FBG-Geschäftsstelle unter 07621/410-4364.

 

 

 

 

30.Oktober 2012

Holzwerk Rötenbach stellt die Produktion ein

Am 26. Oktober wurde bekannt, dass das Sägewerk Rötenbach, einer unserer größeren Abnehmer für schwaches Profilzerspanerholz, nach 27 Jahren die Produktion einstellt. Die laufenden Aufträge werden aber ordnungsgemäß abgewickelt, da es sich nicht um eine Insolvenz, sondern eine Aufgabe des Standortes handelt. Der genaue Termin des Produktionsendes steht noch nicht fest.

Wir bedauern die Entscheidung sehr, da wir über Jahrzehnte gut mit der Firma zusammengearbeitet haben.. Den Mitarbeitern wünschen wir, dass sie nach Produktionsende gleich eine neue Arbeit finden.

Die mit HWR abgewickelten Sortimente werden von allen PZ-Sägewerken gesucht. Der Absatz dieses Holzes an anderer Stelle dürfte daher unproblematisch sein.

 

Einführung einer neuen Gebühr des Landkreises für den Privatwald bei Holzverkauf durch Dritte

Mit Wirkung zum 1. August 2012 wurde der im April dieses Jahres angekündigte "Kostenbeitrag für Logistikdienstleistungen beim Holzverkauf durch Dritte (Kostenbeitrag Nr. 23)" durch das Ministerium nach der entsprechenden Änderung der Privatwaldverordnung eingeführt. Der Landkreis wird dadurch ermächtigt, für Tätigkeiten seiner Revierbeamten, die diese für Dritte (forstliche Zusammenschlüsse) vornehmen, 0,40 EUR/Fm bei logistischer Mitwirkung beim Holzverkauf für den Privatwald zu erheben.

Die in den Verwaltungsvorschriften genannten Tätigkeiten (z.B. örtliches Vorweisen des Holzes für den Fuhrmann; Anbringung von Polterzeichen nach erfolgtem Verkauf) kommen bei unserer FBG jedoch nur relativ selten zum Tragen. Außerdem ist zum Zeitpunkt der Erstellung der Gutschrift für den Waldbesitzer noch nicht klar, ob jemals diese logistische Leistung erforderlich wird. Eine Nachforderung von ggf. wenigen Euro wäre ein immenser Aufwand. Außerdem müssten die Revierleiter genauestens über die Logistikdienstleistung Buch führen. Eine Kontrolle der Angaben wäre nicht möglich. Bei Einzug der Gebühr über den Landkreis käme es ferner durch die Mindestrechnungshöhe von 20 EUR zu oft ärgerlichen Mehrkosten für die Waldbesitzer. Die FBG hat daher auf Grund der Mängel der Vorschrift das Einziehen dieser Gebühr in der vorgeschlagenen Form abgelehnt. Übrigens als einzige, wie Nachfragen bei anderen  FBGen in ganz Baden-Württemberg ergaben.

Daraufhin wurde jedoch durch den Landkreis darauf verwiesen, dass in diesem Fall die Abrechnung auf Stundenbasis erfolgen würde, was die FBG mit Sicherheit teurer zu stehen käme. Auch hier wären umfangreiche und in der Regel nicht überprüfbare Aufschriebe der Revierleiter erforderlich. Nach Rücksprache mit dem Ministerium, der Forstkammer und anderen FBGen wurde daher beschlossen, diese "Servicepauschale des Landkreises für Dienstleistungen der Revierleiter im Zusammenhang mit dem Holzverkauf aus Privatwald" pauschal mit den Gutschriften einzuziehen und an das Landratsamt nach Abschluss des Forstwirtschaftsjahres zu überweisen. Die Servicepauschale umfasst über den Logistik-Kostenbeitrag hinaus weitere Leistungen wie das Anlegen von zentralen Holzlagerplätzen, die Organisation der Zufuhr und die Organisation von Holzschutzspritzungen.

Daher wird für Holzlisten aus dem Privatwald diese Gebühr von 0,40 €/Fm ab dem 1. November 2012 von der Gutschrift abgezogen und an den Landkreis abgeführt.

 

28.September 2012

Ankündigungen:

Die FBG Kleines Wiesental organisiert wieder Motorsägen-Kurse für Brennholz-Selbstwerber.

Kurs 1 (richtet sich an Nicht-Mitglieder der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft):

09.+10.11.2012 Freitag/Samstag ganztägig in Schopfheim (wieder durchgeführt durch die Motorsägen-Instruktorin Anne Reischmann). Kosten: 120 EUR.

 

Kurs 2 (richtet sich an Mitglieder der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft):

29.+30.11.2012 (Donnerstag/Freitag ganztägig in Schopfheim. Kostenlos für LBG-Mitglieder, durchgeführt durch die LBG, Ort: Schopfheim).

 

Für beide Kurse sollten Sie Ihre eigene Motorsäge mitbringen, ferner Schnittschutzhose, Schnittschutzschuhe, Jacke, Handschuhe, Helm.

Anmeldung für beide Kurse bei der Geschäftsstelle der FBG (07621-410-4366 oder Email Kontakt@FBG-Kleines-Wiesental.de).

 

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 12.10.12 ab 19 Uhr in Gersbach

Die FBG Kleines Wiesental lädt ein zu einer Informationsveranstaltung für Waldbesitzer. Der Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig berichtet über den aktuellen Holzmarkt und die Aussichten für den Holzabsatz in den kommenden Monaten. Gastredner ist Andreas Täger mit seinem Beitrag „Starkholz - Problemsortiment oder Chance zur Wertschöpfung?“ Er ist Geschäftsführer der Waldbesitzervereinigung Westallgäu und Vorstandsvorsitzender einer Genossenschaft von Waldbesitzervereinigungen, die sich an einem mittelgroßen Sägewerk beteiligt. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, dem 12. Oktober 2012, um 19 Uhr in der Gaststätte Hägihof in Gersbach.

Infoveranstaltung zum Holzmarkt am 08.11.12 ab 20 Uhr in Eichsel

Die FBG Kleines Wiesental lädt ein zu einer Informationsveranstaltung für Waldbesitzer. Der Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig berichtet über den aktuellen Holzmarkt und die Aussichten für den Holzabsatz in den kommenden Monaten. Anschließend berichtet er über die Eindrücke einer von der Universität Freiburg durchgeführten Informationsreise nach Finnland. An dieser nahmen verschiedene Forstbetriebgemeinschaften aus Baden-Württemberg teil. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 8. November2012, um 20 Uhr in der Gaststätte Maien in Eichsel.

 

Auch im Kleinen Wiesental wird es wieder eine Infoveranstaltung zum Holzmarkt geben. Der Termin (vsl. November/Dezember) wird noch bekannt gegeben.

 

09.Juli 2012

Auf Einladung der Universität Freiburg besuchte eine Delegation von Organisationen aus Baden-Württemberg, die mit  Privat- und Kommunalwald befasst sind, Ende Juni einen Expertenaustausch in Finnland. Die durch das EU-Projekt ROK-FOR finanzierte Reise, an der auch der Geschäftsführer der FBG Kleines Wiesental teilnahm, brachte interessante Erkenntnisse im Vergleich der finnischen und deutschen Forstbetriebs- bzw. Waldbewirtschaftungs-gemeinschaften sowie der Vermarktungsorganisationen.

 

Bei der in Nord-Karelien nahe der russischen Grenze besuchten Waldbesitzergemeinschaft beträgt die durchschnittliche Flächengröße je Waldbesitzer beispielsweise 20 ha. Das ist ein Wert, von dem viele deutsche FBGen nur träumen können.

 

Es gibt praktisch nur drei wirtschaftlich verwertete Baumarten: Kiefer, Fichte, Birke. Nach ein bis zwei Durchforstungen wird teilweise relativ großflächig im Kahlschlagsverfahren nach max. 80 Jahren endgenutzt. Die wirtschaftlich aktiven Betriebe pflanzen nach Bodenbearbeitung mit dem Bagger gleich wieder künstlich an. Impressionen und Hintergründe zum finnischen Privatwald wird es bei den nächsten Waldbesitzer-Infoveranstaltungen geben.

 

27. März 2012

Mit dem anhaltend warmen Wetter enden in Kürze die laufenden Laubholzeinschläge. Bitte kein Laub-Stammholz mehr andienen.

 

22. März 2012

Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental veranstaltet einen Informationsabend für Waldbesitzer zum aktuellen Holzmarkt. Bei dieser Gelegenheit wird sich auch der Leiter des Forstbezirks Schopfheim, Markus Rothmund, den Waldbesitzern vorstellen.  

Die Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, dem 22.03.2012, um 20 Uhr im Saal des Feuerwehrhauses in Neuenweg.

Für Bewirtung ist gesorgt. 

Der Holzmarkt bietet – trotz teilweise leicht gesunkener Holzpreise – weiterhin gute Absatzmöglichkeiten bei fast allen Baumarten und Sortimenten, insbesondere beim Nadelstammholz. 

Die Laubholzpreise entsprechen bis auf geringe Änderungen denen der Vorsaison: für gutes und sehr gutes Buchen-Stammholz sowie für Industrieholz werden akzeptable Preise gezahlt. Auch für die anderen Laubholzarten werden für Stammholz keine Absatzschwierigkeiten erwartet. Insbesondere Esche ist gefragt.  

Für den Waldbesitzer bestehen derzeit also gute Verkaufsmöglichkeiten. Für die Vermittlung von Forstunternehmen für die Holzbereitstellung stehen die Forstrevierleiter zur Unterstützung bereit. Weitere Informationen gibt es bei der FBG-Geschäftsstelle unter 07621/410-4364.

 

 

09. März 1972 bis 09. März 2012:

40 Jahre FBG Kleines Wiesental

Am 9. März konnte die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental während einer kleinen Feierstunde auf den 40. Jahrestag ihrer Gründung zurückblicken. Der Vorsitzende Werner Kuttler und Geschäftsführer Dr. Michael Meyer-Heisig dankten allen ehrenamtlich und beruflich mit der FBG befassten Funktionsträgern sowie den Mitarbeitern der Forstverwaltung für ihre Beiträge zur Entwicklung der FBG. Forstbezirksleiter Markus Rothmund hob in einem Grußwort die gute Zusammenarbeit zwischen der FBG und der Forstverwaltung hervor. 

1972 fand unter maßgeblicher Initiative von Werner Strittmatter, damals Forstamtsleiter in Schopfheim, die Gründungsversammlung in Nieder-Tegernau statt. Bei der Jubiläumsveranstaltung war Werner Strittmatter, mittlerweile 88 Jahre alt, anwesend und berichtete aus der Gründungsphase. Neun kleinere Waldbesitzervereinigungen des Kleinen Wiesentals schlossen sich zusammen. Später kamen weitere örtliche Waldbesitzervereinigungen hinzu, so dass die FBG heute ihre Dienste für die Waldbesitzer im Bereich des Forstbezirks Schopfheim, also vom Belchen bis Rheinfelden, von Maulburg bis Gersbach, anbietet. 

Die FBG Kleines Wiesental wurde als wirtschaftlicher Verein gegründet, der seine Aufgaben anfänglich in der Walderschließung, also dem Bau von Waldwegen, und der Holzvermarktung sah. Während der vier Jahrzehnte wuchs die FBG aus kleinen Anfängen kontinuierlich. Heute hat sie über 1.700 zumeist private Mitglieder, aber auch sieben Gemeinden und zwei Kirchengemeinden gehören dazu. Die Waldfläche der Mitglieder liegt bei über 8.600 Hektar, etwa hälftig Privat- bzw. Kommunalwald. 

Der Ankauf von Holz ihrer Mitglieder und dessen anschließende Vermarktung durch Mengenbündelung sollte eine bessere Marktposition für das zu einem großen Teil aus dem Kleinprivatwald stammende Holz ermöglichen. Diese Aufgabe trat ab 1976 immer mehr in den Vordergrund. Im Laufe der vier Jahrzehnte wurden so über 1,3 Millionen Festmeter Holz der Mitglieder vermarktet. Im Jahr 2000 wurden nach dem Sturm Lothar sogar über 117.000 Festmeter angekauft und abgesetzt. Die Solidargemeinschaft hat sich also auch in schwierigen Zeiten stark gefallener Holzpreise bewährt. In durchschnittlichen Jahren liegt die vermarktete Holzmenge bei etwa 60-70.000 Festmetern. Etwa ein Drittel des Holzes geht an ausländische Kunden, insbesio0ndere nach Frankreich. Der Holzabsatz im Nahbereich bis 50 Km liegt heute nur noch bei 17 %, da im Lauf der Jahre viele örtliche Abnehmer ihren Betrieb eingestellt haben, wie zuletzt die Papierfabrik Albbruck. Der Verkauf an Händler spielt mit etwa 25 % ebenfalls eine wichtige Rolle. 

Erzielte Überschüsse werden den Waldbesitzern zurückerstattet, ein Teil des Gewinns geht als freiwillige Leistung der Waldbesitzer in die Unterhaltung der Waldwege. 

Die FBG ist nach PEFC zertifiziert, einem Label für nachhaltige Forstwirtschaft. Aktuell ist der Holzmarkt recht gut, da sich die Preise auf einem hohen Niveau bewegen. Einzelne Sortimente wie schwächere Buche in mittlerer Qualität sind allerdings schwierig abzusetzen.

 

 

19. Januar 2012

Motorsägen-Grundlehrgänge

 Sägen lernen bei der Königin 

Ab 2013 ist der „Motorsägenschein“ für Selbstwerber von Brennholz Pflicht in PEFC-zertifizierten Wäldern. Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental organisiert erneut in Zusammenarbeit mit der ersten baden-württembergischen Waldkönigin, Anne Reischmann, vom 29.02. bis 01.03.12 und vom 02. bis 03. März zwei jeweils zweitägige Motorsägen-Grundlehrgänge an. Frau Reischmann ist Forstingenieurin und ausgebildete Motorsägeninstruktorin. Die ganztägigen Kurse bestehen aus Theorie und Praxis und finden im Raum Schopfheim statt. Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 120 EUR. Möglichst Motorsäge und persönliche Schutzausrüstung mitbringen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Privatpersonen ohne Waldbesitz bzw. Brennholzselbstwerber, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) sind.

Für LBG-Mitglieder wird die FBG im Herbst gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft einen geförderten Kurs anbieten.

Anmeldungen bis 17.02. und Infos unter 07621/410-4366.

 

 

 

 

 

 

 

 

09. Dezember 2011

 

Nachfolgend finden Sie ein stimmungsvolles Wintergedicht von unserem Mitglied Bernhard Meier. Mit diesem schönen Gedicht wünsche wir unseren Mitgliedern und Geschäftspartnern sowie deren Familien eine besinnliche und schöne Adventszeit.

 

Wintererlebnis

 

Im Winter, au wenn´s  düster isch und chalt,

bin ich normalerwis im Wald.

Er brucht sie Pfleg und ich mi Holz,

und dodruf sind mir beidi stolz.

 

Ich luegscho´s ganzi Johr denoch,

weli Buche werde z´hoch?

Ich scwätz  sie a und teil´sne mit,

es isch jetzt guet, ihr sid so wit.

 

Nit immer sind sie iverstande,

und möchte it am Bode lande,

ich ha Respekt vor dene Dame,

sie sind doch immerhin scho Ahne.

 

Denn ufem Bode breit und dicht,

streckt sich der Nochwuchs nach em Licht.

De dät au gern an d´Sunne welle,

drum ihr Große lönt Euch fälle.

 

Fälle,  aschte, Ries versorge,

do weisch was z´tuehesch jede Morge.

Tag für Tag in der Natur,

das isch die allerbeschti Kur.

 

Doch bi aller Herrlichkeit,

wär´s viel schöner noch zu zweit.

Zitdät mi überhaupt nit reue,

wenn me sich mitnant chönt freue.

 

Drum b´suecht mi jede Tag mit Lust,

e Vögele mit roter Brust.

Es isch so munter froh und treu,

dass ich mi immer wieder freu.

 

Rotkehlchli ich tät di so gern strichle,

doch uf drei Meter dueschmerwiche.

Uf die Distanz haltsch du dich fern,

und trotz Distanz hän mir uns gern.

 

De Herrgott schickt di wohl zu mir,

ich dank Ihm g´waltigscht und au dir.

 

Bernhard Meier, Advent 2010

 

 

10. Oktober 2011

 Motorsägen-Kurs exklusiv für LBG-Mitglieder 

Zusätzlich zu den beiden Motorsägen-Kursen vom 9.-12. November (s. unten) kann die FBG kurzfristig in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Baden-Württemberg am 7. und 8. November einen Motorsägen-Grundkurs anbieten, der sich ausschließlich an Mitglieder der LBG richtet. Die Kursgebühr beträgt einheitlich 40 EUR. Der zweitägige Kurs vermittelt Theorie und Praxis. Er findet im Raum Schopfheim/Maulburg statt.


Anmeldungen bis 30.10. und Infos unter 07621/410-4366.

 

 

 

04. Oktober 2011

Motorsägen-Grundlehrgänge

 Sägen lernen bei der Königin 

Ab 2013 ist der „Motorsägenschein“ für Selbstwerber von Brennholz Pflicht in PEFC-zertifizierten Wäldern. Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental organisiert in Zusammenarbeit mit der ersten baden-württembergischen Waldkönigin, Anne Reischmann, vom 9. bis 10. und vom 11. bis 12.  November zwei jeweils zweitägige Motorsägen-Grundlehrgänge an. Frau Reischmann ist Forstingenieurin und ausgebildete Motorsägeninstruktorin. Die ganztägigen Kurse bestehen aus Theorie und Praxis und finden im Raum Schopfheim/Maulburg statt. Die Teilnahmegebühr beträgt einheitlich 120 EUR. Möglichst Motorsäge und persönliche Schutzausrüstung mitbringen. Der Kurs richtet sich insbesondere an Privatpersonen ohne Waldbesitz bzw. Brennholzselbstwerber, die nicht Mitglied der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft (LBG) sind.

Für LBG-Mitglieder wird die FBG zu einem anderen Zeitpunkt gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft einen geförderten Kurs anbieten.

Anmeldungen bis 30.10. und Infos unter 07621/410-4366.

 

09. September 2011

Informationen zur beabsichtigten Schließung der Papierfabrik Albbruck

Die FBG Kleines Wiesental informiert ihre Mitglieder über Konsequenzen aus der vom UPM-Konzern beabsichtigten Schließung der Papierfabrik Albbruck zum Jahresende 2011: Der Wegfall des geographisch günstig gelegenen Hauptabnehmers für Schleifholz führt dazu, dass neue Absatzwege gesucht werden müssen. In erster Konsequenz bittet die FBG, kein neues 1-Meter-Papierholz mehr zu produzieren. Dieses wird spätestens mit dem Beginn des Jahres 2012 nicht mehr absetzbar sein, da alternative Abnehmer für ihre Produktion längeres Holz in 3m-Fixlängen (evtl. 2m-Fixlängen) und kranfallende Längen von 3 bis 6 m benötigen. Die FBG steht in Verhandlungen mit potenziellen Abnehmern und wird die Mitglieder unterrichten, sobald tragfähige Verhandlungsergebnisse vorliegen.

 

05. September 2011

Waldtage in Raich fanden großen Zuspruch

         

Waldkoenigin         Motorsägenschnitzer

(Bitte Doppelklicken zum Vergrößern der Bilder; Fotos: M. Meyer-Heisig [oben], H. Bäckert [unten])

 

Viele weitere Fotos gibt es unter den folgendem Links: bitte jeweils doppelklicken (Sie werden zu Picasa-Webalben geleitet. Sie können dort auch auf "Startseite" gehen und sich die anderen Alben ansehen.):

 

Fotoalben von den Waldtagen:

 Impressionen von den Waldtagen

 Siegerfotos des Wettbewerbs

weitere Fotos Kategorie "Wald als Lebensraum"

weitere Fotos Kategorie "Wald und Technik"

weitere Fotos Kategorie "Wald und Mensch"

 

 Die Organisatoren der Waldtage in Raich im Kleinen Wiesental am 3. und 4. September, die FBG Kleines Wiesental und der Forstbezirk Schopfheim, zeigen sich erfreut über den Zuspruch zu der Veranstaltung. Diese fand im Rahmen des Internationalen Jahres der Wälder, ausgerufen durch die Vereinten Nationen, statt.  

Nach einer über ein Jahr dauernden Planung fanden zahlreiche Programmpunkte ihr Publikum. Eröffnet wurde das Fest durch Landrat Schneider und Bürgermeister Schönbett. Das Programm reichte von einer Podiumsdiskussion über die nachhaltige Bewirtschaftung im Gemeinde- und Privatwald über eine zweitägige Leistungsschau von Forstunternehmen und zahlreicher weiterer Aussteller bis zu einem Vortragsabend, bei dem verschiedene Modelle der Privatwaldbetreuung und Holzvermarktung von Organisationen aus der Schweiz, Frankreich und Deutschland vorgestellt wurden. 

Auf einer Exkursionsschleife im Wald konnten verschiedene große Maschinen für die Holzernte, den Wegebau und die Stammentrindung sowie Ästungs- und Fällungsverfahren bestaunt werden. Am Sonntag gab es einen gut besuchten Waldgottesdienst mit Pfarrer Witter und einem Bläserensemble.  

Auch an kleine und große Naturforscher wurde gedacht: im Ökomobil aus Stuttgart konnten Insekten stark vergrößert beim Krabbeln beobachtet werden. Revierleiter Helmut Bäckert aus Schopfheim beantwortete viele Fragen in seinem Pavillon auf der Wiese. Ganz Mutige konnten mit einem Hubsteiger bis an die Baumkronen in 30 Meter Höhe fahren.

Die baden-württembergische Waldkönigin Anne Reischmann prämierte die Gewinner des Fotowettbewerbs, zu dem zahlreiche beeindruckende Bilder eingesandt wurden. 

Die Zeller Wildsaumusik und die Steigerburschen sorgten für die musikalische, die Landfrauen aus dem Kleinen Wiesental und der Gesangverein Ried für das leibliche Wohl. Um die Sicherheit kümmerten sich das DRK und die Abt. Raich der Freiwilligen Feuerwehr. 

Die FBG Kleines Wiesental und der Forstbezirk Schopfheim möchten an dieser Stelle allen beteiligten Helfern, Planern, Ausstellern, Mitarbeitern und Unterstützern sowie den Besuchern danken. Nur durch die Mitarbeit so vieler Helfer konnte dieses schöne Fest gelingen.

Impressionen von den Waldtagen und die schönsten Fotos aus dem Fotowettbewerb werden in Kürze hier auf der Homepage eingestellt.

 

 

26. Juli 2011

Hier können Sie die Informationen (Busfahrplan, Anfahrt, Programm) zu den Waldtagen in Raich am 3. und 4. September ausdrucken (Doppelklick öffnet eine neue Seite)

Flyer Waldtage Raich - Druckversion.pdf

13. Juli 2011

Jährliche Vertreterversammlung 

Ihre diesjährige Vertreterversammlung hielt die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental am 13. Juli in Maulburg ab.

Der Vorsitzende der Vertreterversammlung,  Ernst Niefenthaler, begrüßte die anwesenden Vertreter der Gemeinden und Städte sowie des Privatwaldes aus dem kleinen und mittleren Wiesental und aus Rheinfelden – Schwörstadt. Markus Rothmund, der neue Forstbezirksleiter aus Schopfheim, stellte sich den Anwesenden vor. 

Anschließend berichtete Werner Kuttler, der Vorsitzende des Vorstands, über die Tätigkeit des Gremiums im vergangenen Jahr. Ein Schwerpunkt war die Auswahl des neuen Geschäftsführers Dr. Michael Meyer-Heisig, der im Juli 2010 sein Amt antrat und bis zum Jahresende noch von seinem Vorgänger, Dr. Gerhard Rieger, eingearbeitet wurde. Ein weiterer Schwerpunkt war die Realisierung des Internetauftritts der FBG, der als neue Informationsplattform gut angenommen wird. Eine Lehrfahrt mit Mitgliedern der FBG ins Elsass zum Sägewerk Schilliger fand regen Zuspruch. Derzeit laufen die Planungen für die Waldtage am 3. und 4. September in Raich, die die FBG gemeinsam mit dem Forstbezirk Schopfheim organisiert, auf Hochtouren. Auf den Fotowettbewerb der Veranstalter wurde noch einmal besonders hingewiesen. Informationen dazu gibt es auf der Internetseite der FBG.

Dr. Rieger stellte die Bilanz für 2010 vor. Der Schwerpunkt der Erlöse stammt entsprechend der Baumartenverteilung im Bereich der FBG aus dem Verkauf von Nadelstammholz. Die Nachfrage war gut und die Preise auf hohem Niveau. Verkauft wurden etwa 65.200 Festmeter Holz, davon entfielen 71 % auf Nadel- und Laubstammholz. Diese Zahlen entsprechen denen des Vorjahres. Auch der Bereich des Nadel- und Laub-Industrieholzes boomt. Hier kommt es auf Grund der hohen Nachfrage nach Energieholz (Holzhackschnitzeln) zu zunehmender Konkurrenz mit der Spanplatten- und der Zellstoffindustrie. Die Vertreterversammlung dankte Dr. Rieger für seine langjährige Tätigkeit zum Wohle der Waldbesitzer. Mit der Genehmigung der Bilanz und der Entlastung der Geschäftsführer fand seine Tätigkeit auch formell ihren Abschluss.

Der Umsatz 2010 liegt mit 3.770.000 € etwa 400.000 € über dem des Vorjahres. Der Überschuss beträgt 126.000 €. Die Vertreterversammlung fasste den Beschluss, davon 85.000 € als Nachzahlung auf Stammholz an die Waldbesitzer auszuzahlen. Diese können sich über 1,84 € je Festmeter Stammholz freuen, die in Kürze ausbezahlt werden. Die Vertreterversammlung beschloss ferner, auch in diesem Jahr wieder eine größere Summe als freiwilligen Beitrag zur Wegeunterhaltung zur Verfügung zu stellen.  

Dr. Meyer-Heisig gab einen Überblick über den aktuellen Holzmarkt, der nach wie vor von einer starken Nachfrage nach Nadelstammholz zu guten Preisen geprägt ist. Die bereits bekannten neuen Quartalspreise großer Sägewerke weisen eine Steigerung von einigen Euro für Nadelstammholz auf. Die Ankaufpreise der FBG werden entsprechend angepasst. Die Nachfrage nach Palettenholz ist ebenfalls stark. Die weiteren Aussichten hinsichtlich der Holznachfrage werden insgesamt positiv beurteilt, auch wenn einzelne Sortimente (Nadelstarkholz und mittelstarke Buche guter Qualität) schwieriger zu vermarkten sind.

 

2. und 3. Juli 2011

Lehrfahrt zur FBG Ansbach - Fürth

An diesen beiden Tagen beteiligten sich 10 Mitglieder an der Lehrfahrt zur FBG Ansbach-Fürth bei Nürnberg. Diese Forstbetriebsgemeinschaft ist die mitgliederstärkste in ganz Bayern (knapp 4000) und feierte am 3. Juli ihr 60-jähriges Jubiläum. Die Waldfläche der Mitglieder umfasst 19 800 ha.

Förster und Mitarbeiter der Forstbetriebsgemeinschaft organisierten für uns ein kompaktes und sehr lehrreiches Programm für den Samstag: 

  1. Besichtigung der Hackschnitzeltrocknungsgenossenschaft Windsbach

    In dieser Anlage werden nicht, wie man vermuten könnte, Hackschnitzel getrocknet. Es handelt sich um die Trocknung von Futtermitteln unterschiedlicher Art: Wiesenschnitt, Luzerne, Apfeltrester usw.. Der Ursprung dieser Trocknungsanlagen liegt in der Trocknung von Kartoffelschnitzeln, die zu Kartoffelmehl weiterverarbeitet wurden. Die Verarbeitung von Kartoffeln ist heute jedoch nur noch selten anzutreffen.
    Der große Ofen der Anlage wird mit Holzhackschnitzeln und Gas befeuert.
    Desweiteren werden in Windsbach individuelle Futtermischungen gefertigt und Stroh gehäckselt, das anschließend zu genormten Ballen gepresst wird.


     

  2. Waldbauexkursion in verschiedenen Gemeinde und Privatwäldern

    Die Herren Förster Zeih und Fuchs stellten uns sehr engagiert und kompetent die waldbaulichen Gegebenheiten der Gegend vor. Es handelt sich dort weitgehend um Kiefernwälder zwischen 400 und 500m Meereshöhe bei einem durchschnittlichen Jahresniederschlag von ca. 600mm. Die Bestände stocken auf Sandböden, deren Ausgangsgestein der Blasensandstein ist.
    Die Fichte ist durch Borkenkäfer flächig fast komplett ausgefallen. Die waldbauliche Herausforderung besteht darin, aus den Kiefer-Monokulturen stabile Mischwälder zu formen. Die Kiefer bleibt zwar die dominierende Baumart, wird jedoch mit Laubholz (Eiche, Roteiche, Ahorn, Buche) und Weißtanne kombiniert. Dies geschieht durch Pflanzung unter Schirm oder durch Saat. Wegen des horrenden Verbißdruckes durch Rehwild verjüngen sich die Mischbaumarten nicht. Die Pflanzungen und Saaten müssen großflächig eingezäunt werden. Diese Kosten bleiben überwiegend bei den Waldbesitzern.

     

  3. Besichtigung der Brauerei Dorn

    Die Brauerei Dorn ist eine kleine Privatbrauerei. Kleine Brauereien sind im Frankenland häufig. Zusammen mit Angehörigen der FBG Ansbach-Fürth wurde uns der Betrieb gezeigt und das Bier verkostet. Bei einem üppigen Abendessen in der Brauereigaststätte wurde noch viel über Wald und Holz diskutiert und gelacht.

Am Sonntag besuchten wir den Festgottesdienst auf dem Ausstellungsgelände in Weihenzell. Nach mehreren Ansprachen und Grußworten, während denen ein Paar Weißwürste gegessen werden konnte, wurde die "kleine Messe" eröffnet. Von den vielfältigen Themen sollen die wichtigsten genannt werden: Holzerntemaschinen aller Art, mehrere Hacker, Baumschulen, Holzschnitzer, Ökologischer Jagdverein, Hundevorführungen der Jäger, Forstamt und FBG mit einer Vielzahl von Themen, Heizungsfirmen, Landwirtschaftliche Berufsgenossenschaft.  

An dieser Stelle sei den Mitarbeitern der FBG Ansbach-Fürth und den Förstern herzlich für die zwei interessanten Tage gedankt.

Impressionen von der Lehrfahrt (zum Vergrößern anklicken):

Typischer Kiefernwald in der Region Typischer Kiefernwald

Im Gespräch mit dem Revierleiter Zaunbau ist Pflicht - hoher Wilddruck

Berichterstatter und Fotos: Rüdiger Motzke, Rev. Tegernau

 

01.07.2011

Sonderfahrplan: Busverbindungen zu den Waldtagen Raich am 3. und 4. September

Sie lieben den Wald und die Natur? Dann kommen Sie doch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Raich! Schonen Sie Umwelt und Nerven und reisen Sie mit Bahn und Bus an. Südbadenbus hat auf Anregung der Veranstalter einen Sonderfahrplan eingerichtet, den Sie hier finden (und ausdrucken können). Wir danken Südbadenbus für die unkomplizierte Realisierung unserer Wünsche!

Die Busse fahren - abgestimmt auf die S-Bahn -

ab Schopfheim Bahnhof nach Raich Samstag und Sonntag:

  9.20, 11.20, 13.20, 15.20, 17.20 Uhr (nur Sa)

ab Raich nach Schopfheim Bahnhof  Samstag und Sonntag:

10.00, 12.00, 14.00, 16.00, 18.00 (nur Sa), 20.00 (nur Sa, bei Bedarf)

  • Es gilt der normale RVL-Tarif (Monatskarten sind also gültig).

  • Nutzen Sie die günstigen Tages-, Gruppen- und Streifenkarten und beachten Sie die Mitnahmeregelungen.

  • Die Haltestellen werden in üblicher Weise angefahren.

 

Infos zu den Fahrpreisen gibt es hier:

http://www.rvl-online.de/web/Fahrscheine-und-Preise.5.0.html .

 

09.06.2011

Lehrfahrt der FBG Kleines Wiesental zur FBG Ansbach-Fürth

Die Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental plant für den 2./3. Juli 2011 den Besuch der FBG Ansbach-Fürth. Anlass ist der 60. Geburtstag dieser FBG mit 4.000 Mitgliedern und etwa 20.000 ha Waldbesitz, die auch Gast bei den Waldtagen in Raich im September sein wird. Es wird auch ein Rahmenprogramm geben, an dem noch gefeilt wird.

Die Reisekosten (Bus) übernimmt die FBG, die Unterkunft tragen die Teilnehmer selbst. Interessenten werden gebeten, sich bis zum 25.06. unter 07621/410-4366 oder über Kontakt@FBG-Kleines-Wiesental.de in der FBG-Geschäftsstelle anzumelden.

07.06.2011

Aufruf zum Fotowettbewerb

(hier können Sie den Aufruf samt technischer Details als PDF-Datei aufrufen und ausdrucken)

Hintergrund

Im Rahmen der Waldtage Raich am 3. und 4. September 2011 rufen die Veranstalter – der Forstbezirk Schopfheim und die Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental – zu einem Fotowettbewerb für jedermann auf. Näheres zu den Waldtagen erfahren Sie ab Mitte Juni aus der Tagespresse und auf dieser Internetseite.

Anlass der Waldtage in Raich ist die Ausrufung des Jahres 2011 als Internationales Jahr der Wälder durch die UNO. Der Wald spielt in unserer Region schon seit alters her eine große Rolle: sei es als Lebensraum oder Rohstofflieferant, als prägendes Landschaftselement oder als Ort der Erholung. Jeder sieht den Wald mit seinen Augen.

 

Halten Sie Ihre ganz persönlichen Momente im Wald fest. 

Themenbereiche 

Die Themenbereiche wurden bewusst weit gefasst. Hauptsache, Ihr Bild stellt einen Bezug zum Wald her. In den Kategorien 

                         A: Wald und Mensch

                        B: Wald als Lebensraum für Tiere und Pflanzen

                        C: Wald und Technik

können Sie Ihre Bilder anmelden. Fotos, die die Ästhetik des Waldes darstellen können genauso vertreten sein wie solche, die die Waldarbeit zeigen oder den Wald als Erholungsraum. Wir setzen Ihrer Phantasie keine Grenzen.

 Technische Vorgaben und Einsendeschluss

  • je Teilnehmer können bis zu 3 Fotos (schwarz-weiß oder farbig) eingesandt werden
  • Einsendung per Email an: Kontakt@FBG-Kleines-Wiesental.de
  • das einzelne Foto darf nicht mehr als 8 MB Speicherplatz belegen (Achtung: manche Email-Programme verarbeiten sehr große Anhänge nicht. Ggf. müssen Sie dann mehrere Emails senden)
  • die Bilddateien müssen das Format .jpg haben
  • der Dateiname muss im Format Name_Vorname_Bild-Nummer_Titel aufgebaut sein (Beispiel: Müller_Franz_1_Fliegenpilz)
  • die Bilder dürfen elektronisch nachbearbeitet werden. Notwendig ist dies jedoch nicht, da es auf den Inhalt und nicht den Effekt ankommt
  • in der Email müssen Ihre Kontaktdaten stehen
  • alternativ können Sie die Fotos auch auf CD an die Geschäftsstelle der FBG Kleines Wiesental, Karlstr. 11, 79650 Schopfheim, senden oder dort einwerfen
  • in jedem Fall, ob per Email oder Postversand, muss uns zwingend das vollständig ausgefüllte Anmeldeformular übermittelt werden, das Sie im Internet hier herunterladen können oder per Email beantragen oder ausgedruckt auf der Geschäftsstelle erhalten können. Bilder ohne Anmeldung können nicht teilnehmen.
  • mit der Zusendung der Bilder akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen und die Übertragung der Bildrechte an die Veranstalter
  • der Rechtsweg ist ausgeschlossen
  • Einsendeschluss ist der Mittwoch, der 17. August 2011 (Eingang bei der FBG)

Mitarbeiter des Forstbezirks Schopfheim und der FBG Kleines Wiesental sowie deren Angehörige sind leider von der Teilnahme ausgeschlossen 

Die Prämierung

Eine Jury, bestehend aus dem Fotografen Reinhard Roser aus Raich sowie drei Mitarbeiterinnen aus dem Forstbezirk Schopfheim sowie der FBG wählen aus jedem der drei Bereiche die drei schönsten Bilder aus. Bewertet werden die Bildaussage, die Originalität und der Gesamteindruck.

Am Sonntag, dem 4. September, 12 Uhr, kürt die baden-württembergische Waldkönigin Anja Eberhardt bei den Waldtagen in Raich die Sieger.

Je Kategorie gibt es drei Preise:

 1. Preis:     Wildbret von einem ganzen Reh

2. Preis:     ca. 3 Ster Brennschichtholz im Bereich des Forstbezirks Schopfheim (möglichst wohnortnah zur Gewinnerin/ zum Gewinner)

3. Preis:     eine Skulptur, aus Holz geschnitzt, für den Garten

 Wir freuen uns auf Ihre Bilder.

24. Februar 2011
Staffelübergabe bei der FBG
Anlässlich des Wechsels des Geschäftsführers wurde Dr. Gerhard Rieger, der über 25 Jahre diese Funktion ausgeübt hat, mit einer Feier in der neuen Halle in Maulburg verabschiedet.

Den Auftakt bildeten zwei Stücke für Jagdhörner, die von Herrn Dr. Hepperle und Revierleiter Wünsch (Maulburg), geblasen wurden.

Mehr als 75 Gäste - Holzkäufer, FBG-Vorstand, Vertreter der privaten und kommunalen Waldbesitzer, der Forstbezirk Schopfheim, Forstunternehmer, Fuhrleute sowie Geschäftspartner und Weggefährten - hörten zunächst einen interessanten Vortrag von Dr. Lässig von der Eidgenöss. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft über die aktuelle Waldforschung in der Schweiz. Anschließend referierte der Vorsitzende der FBG, Werner Kuttler, über deren Geschichte und die bisherigen Geschäftsführer. Dr. Rieger warf dann einen Blick zurück über die lange Zeit, in der er das Bild der FBG geprägt hat, nicht, ohne dem ebenfalls anwesenden Gründungs-Geschäftsführer, Herrn Strittmatter, zu danken. Ausdrücklich bezog Gerhard Rieger seine Frau die oft hinter dienstlichen Belangen zurückstehen musste, in die Dankesworte mit ein.

Dr. Michael Meyer-Heisig, der neue Geschäftsführer, dankte seinen Vorgängern für die geschaffene Basis und erklärte, die erfolgreiche Arbeit der FBG zum Wohle der Waldbesitzer in bewährter Weise fortsetzen zu wollen. Er dankte dem Vorstand und der Vertreterversammlung für das in ihn gesetzte Vertrauen. Danach überreichte der Vorstand Dr. Rieger das Abschiedsgeschenk: einen Hundeanhänger für das Fahrrad und einen Reisegutschein für das Münsterland.

Schließlich gab es noch Grußworte vom Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Herrn Niefenthaler, Herrn Kromer von den Holzwerken Dold für die Holzeinkäufer sowie Herrn Bürgermeister Multner für die kommunalen Waldbesitzer. Sie alle dankten Dr. Rieger für die über Jahrzehnte gute Zusammenarbeit und seinen Einsatz für die Waldbesitzer.

Die hohe Zahl der Gäste und die Ansprachen würdigen den enormen Einsatz, der Dr. Rieger für die FBG erbracht hat. Sie wünscht ihm alles Gute, Gesundheit und Freude am neuen Lebensabschnitt.

Infoveranstaltung der FBG am Montag, dem 21.2., 20 Uhr  in der Gemeindehalle in Sallneck

Die Forstbetriebsgemeinschaft Kleines Wiesental führt am 21.02.2011 eine Informationsveranstaltung durch. Ab 20 Uhr wird der aktuelle Holzmarkt im Zentrum des Interesses in der Gemeindehalle in Sallneck stehen. 

Daneben stellt sich der neue Geschäftsführer der FBG, Herr Dr. Michael Meyer-Heisig, vor. Anschließend wird sein Vorgänger, Herr Dr. Gerhard Rieger, einen Rückblick auf das Forstamt Schopfheim werfen und auf ein paar geschichtliche Besonderheiten im Wald eingehen. 

Für Bewirtung wird gesorgt, eine zahlreiche Teilnehmerschar wird erwartet.

11. Februar 2011
Besuch aus Japan bei der FBG

Eine kleine Delegation aus Tsukuba (ca. 60 km nordöstlich von Tokio) in Japan von der dortigen Waldwirtschaft- und Waldprodukt-Forschungsanstalt, Abt. Forstökonomie, stattete unserer FBG im Rahmen ihrer Europareise einen Besuch ab. Die Herren Dr. Hori (der sehr gut deutsch spricht), Dr. Nakazawa und Yamaguchi interessierten sich für den Aufbau der FBG und Forsttechnik. Der Kontakt kam über einen früheren Aufenthalt von Herrn Dr. Rieger, dem langjährigen FBG-Geschäftsführer zustande, der auch die Vorbereitung und Begleitung der Gäste übernahm.

Herr Yamaguchi, Herr Dr. Hori und Herr Dr. Nakazawa

In Japan ist die Erschließung der und Nutzung der Wälder nicht so weit entwickelt wie beispielsweise in Deutschland. Dort liegt ein Großteil der Wälder, von denen viele im Kleinprivateigentum stehen, in geographisch sehr ungünstigen Steillagen. Auch die mechanisierte Holzernte und -bringung ist entwicklungsfähig. Sehr interessiert waren die Gäste daher an einem Sechsrad-Rückezug und einem Vollernter, die ihnen vorgeführt wurden.

Erstaunt waren sie angesichts der starken Tannen, die während ihrer Anwesenheit im Revier Gersbach in Container verladen wurden. Das Holz tritt die weite Reise nach Japan an und wird dort unter anderem zu Totenbrettern verarbeitet, die Gräber schmücken. Revierleiter Gempp und der ebenfalls anwesende Holzkäufer erläuterten die Logistik.

Der Abstecher ins Kleine Wiesental und auf den Dinkelberg war für die Besucher eine Bereicherung ihrer Reise.

8. Februar 2011

Kirschen im Winter sind teuer...

...vor allem auf Wertholz-Versteigerungen

Kürzlich fand die 46. Markgräfler Wertholzsubmission in Müllheim (Baden) statt. Ausgerichtet wurde sie durch den Forstbezirk Staufen im Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald. Bei der Submission wurden Hölzer aus dem
Staats-, Kommunal- und Privatwald der Fbz Staufen, Kandern und des Forstamtes Freiburg angeboten.

Insgesamt wurden 855 Fm Laubholz angeboten, soviel wie noch nie in der Geschichte der Markgräfler Wertholzsubmission. 28 Firmen gaben Gebote ab. Der Umsatz belief sich auf etwa 418.000 €. Der mittlere Verkaufswert  war mit 489 €/Fm auf einem sehr guten Niveau.

Die FBG Kleines Wiesental war mit drei Stämmen aus dem Stadtwald Rheinfelden vertreten (2 Kirschen und
1 Linde), diese lagen aber mit einem mittleren Verkaufspreis von von 521 €/Fm über dem Durchschnitt der Veranstaltung. Eine der beiden Kirschen besaß Furnierqualität (als einzige aller angebotenen Kirschen) und erzielte den Spitzenpreis von 842 €/Fm. Die Stadt Rheinfelden und ihre Bürger können sich über dieses gute Ergebnis freuen.

7. Februar 2011

Jahresprogramm 2011 für Privatwaldbesitzer und sonstige Interessierte

Das Forstliche Fortbildungszentrum Karlsruhe bat die FBG, bei den Waldbesitzern für die interessanten Kurse  zu werben. Dem Wunsch kommen wir gerne nach. An verschiedenen Veranstaltungsorten wird ein umfangreiches, praxisbezogenes und preiswertes Fortbildungsprogramm geboten, das wir jedem Waldbesitzer nur empfehlen können. Die Hauptrubriken sind:

  • Walderneuerung und Bestandespflege
        z. B. Durchforstung im Privatwald; Pflege von Jungbeständen

  • Waldarbeit und Forsttechnik
       z. B. Holzernte-Grundlehrgang; Fortbildung zum Forstmaschinen-Führer

  • Waldökologie, Forstschutz, Jagd
       z. B. Welcher Baum ist das?; Wildschäden im Wald

  • Arbeitssicherheit und Recht
       z. B. Arbeitssicherheitslehrgang für Forstunternehmer; Nachbarschaftsrecht im Wald

  • Betriebswirtschaft und Marketing
       z. B. Produktion von Weihnachtsbäumen

Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.fbz-karlsruhe.de oder unter
Forstliches Bildungszentrum Karlsruhe
Richard-Willstätter-Allee 2
76131 Karlsruhe
Tel:      0721/9263391
Fax:     0721/9266297
Email: fbz.karlsruhe@forst.bwl.de

Aber beeilen Sie sich mit der Anmeldung: die Plätze sind begrenzt.

18. Januar 2011

Von der Wiese an die Seine 

Kürzlich gab es wieder einen Holzübergabetermin an das französische Schäl- und Furnierwerk Brugère in Chatillon-sur-Seine. Dort schätzt man starkes Buchenholz aus dem Raum Schopfheim. Immerhin beträgt die Entfernung etwa 400 Km und die Transportkosten sind entsprechend hoch. Dennoch ist Brugère seit Jahren Kunde der FBG Kleines Wiesental.

Die Nachfrage nach gutem, starkem Buchen-Stammholz ist gut, denn auf Grund des frühen Wintereinbruchs musste der Holzeinschlag vielerorts unterbrochen werden, so dass die vor Weihnachten üblichen Holzübernahmen nicht stattfinden konnten. Da jeder Stamm einzeln begutachtet wird, ist dies bei Schneeauflage nicht möglich. Daher sind die Vorratslager der Werke nicht mehr gut gefüllt. 

Die FBG kann für das Brugère-Holz zwischen 52 und 200 Euro je Festmeter auszahlen, je nach Güte und Stärkeklasse. Auch für Buchen-Industrieholz werden gute Preise gezahlt (48 EUR je Festmeter). Sie rät daher ihren Mitgliedern, die Gunst der Stunde zu nutzen und die zuständigen Revierleiter anzusprechen, wenn sie Buchenstammholz verkaufen möchten. Die Einschlagsaison für dieses Sortiment geht noch bis Ende März.

 

22. Oktober 2010

Vom Kleinen Wiesental in den Orient: Besuch beim Sägewerk Schilliger in Volgelsheim

Kürzlich unternahmen etwa 30 Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Kleines Wiesental eine Lehrfahrt ins Elsass. Organisiert wurde die Fahrt vom Vorsitzenden Werner Kuttler und vom Tegernauer Revierleiter, Rüdiger Motzke.

Zunächst wurde das Sägewerk Schilliger (vormals Klenk) in Volgelsheim gegenüber von Breisach besucht. Aus dem Bereich der FBG werden seit Jahren größere Holzmengen nach Volgelsheim geliefert. Die Besucher wurden von der für den Einkauf in Deutschland verantwortlichen Holzeinkäuferin Heike Marx kompetent informiert. Das Werk verarbeitet derzeit jährlich mit 120 Mitarbeitern etwa 300.000 Festmeter Rundholz. Verarbeitet wird Stark- und Profilzerspanerholz von Fichte und Tanne.

Im Sägewerk Schilliger

Die Spaneraggregate können Stämme mit einem Zopf bis 45 cm Durchmesser verarbeiten. Der maximale Durchmesser der Starkholzlinie beträgt 100 cm. Die Teilnehmer folgten dem Weg des Holzes durch das Werk über die Sortierung, Paketierung und Trocknung. Das produzierte Schnittholz wird bis in den Orient auf die arabische Halbinsel und nach Pakistan geliefert. Holz aus dem Kleinen Wiesental hat also unter Umständen eine weite Reise vor sich.

Anschließend ging es weiter zur Ferme Auberge Buchwald, die hoch oberhalb des Münstertals liegt. Die Teilnehmer waren begeistert vom rustikalen Melker-Menü in der urigen Ferme, wo unter anderem auch Münsterkäse produziert wird.

Auf der Heimfahrt nutzten die Teilnehmer, von denen einige als Forstunternehmer tätig sind, die spontane Gelegenheit, eine Forstmaschinenvorführung im Wald anzuschauen. Am späten Abend ging dieser informative Ausflug zu Ende, dem bestimmt weitere folgen werden.